Ich habe ja bei meinem Vater Linux Mint installiert. Bisher kam er damit größtenteils zurecht, es gab eigentlich keinen Probleme. Gestern fragte er mal nach, wie er eigentlich Daten aus seinem wöchentlichen Backup wiederherstellen kann, und schauen ob das Backup wirklich funktioniert hat. Eine berechtigte und gute Frage. Also das Pika-Backup Programm (GUI für Borg Backup) geöffnet, auf Archive geklickt und versucht eines der Backups zu öffnen. Und ab da ging die Odyssee los. Fehlermeldung, dass das Backup nicht geöffnet werden kann weil fuse fehlt. Also auf die Konsole und apt install fuse. Dabei hat mir needrestart angezeigt dass eh noch ein Reboot aussteht. Also gebootet und Cinammon hat nicht mehr gestartet. Kurz an meinen Rechner recherchiert, auf die Kommandozeile und apt install cinammon. Dabei gesehen, dass dazu fuse deinstalliert werden muss. Danach ging die grafische Oberfläche wieder, aber das Pika Backup war verschwunden, in der Anwendungsverwaltung aber noch zu finden. Ich konnte es nur von dort nicht starten oder entfernen oder irgendwas damit tun. Wieder auf die Kommandozeile und versucht pika backup mit flatpak Kommando zu deinstallieren und neu zu installieren. Dabei festgestellt, dass flatpak komplett fehlt. Weiter mit apt install flatpak. Danach war das Backupprogramm wieder vorhanden, und ich konnte auch auf Archive zugreifen.
Fazit: Ich persönlich bleibe bei Debian und meide weiterhin alles was irgendwie mit Cannonical zu tun hat oder von Ubuntu irgendwie abstammt. Durch ihre Vereinfachung machen sie alles so kompliziert, dass keiner mehr durchblickt, und es ein Glücksspiel ist wie bei Windows ob und wie welche Software mit welcher harmoniert.