Gerade eben hat sich ChatGPT auf meinem Mumble-Server eingeloggt und angefangen mit uns zu sprechen. Keine Info, wer das veranlasst hat. Musste den Chatbot kicken, weil er nicht von sich aus die Verbindung trennen konnte oder "wollte" oder nicht darauf vorbereitet wurde.
Fluchtkapsel
ally, intersectionalist, technology enthusiast, FLOSS evangelist, employed by Wikimedia Deutschland, priv. account
* Sci-Fi: Revelation, Expanse, Babylon 5, Farscape, Star Trek, Foundation
* Fantasy: Malazan Book of the Fallen, everything by Daniel Abraham, Joe Abercrombie
* Linux Gaming, emulated retro gaming
* RPG: Cypher System (Numenera, Invisible Sun), D&D, Fate, Savage Worlds, World of Darkness
Meta: tootfinder. tfr, searchable https://www.tootfinder.ch
Vor ca. 20 Jahren habe ich Windows XP den Rücken gekehrt, weil mir die ständigen Neuinstallationen auf die Nerven gingen. Kaum bastelte man ein wenig herum, brach alles irreparabel zusammen.
Damals war Ubuntu der heiße Scheiß! IIRC fing ich mit 6.06 (ja, zwei Monate zu spät) oder 6.10 an. Das Wiki von ubuntuusers.de war eine der besten deutschsprachigen Anlaufstellen für viele Fragen.
Rückblickend fiel mir der Umstieg wohl auch deswegen so leicht, weil ich unter Windows eh hauptsächlich schon Freie Software nutzte: Openoffice.org, GIMP, VLC, Inkscape. Den proprietären Opera, den ich von 4.0 bis 12.5 nutzte, gab es auch. Allein den Mail-Client TheBat! vermisste ich und vermisse ich auch heute noch. Ich habe Evolution, Geany und Thunderbird ausprobiert, aber keiner konnte mich wirklich überzeugen.
Ich denke, wer den Umstieg wagen will, sollte mit solchen Desktop-Anwendungen anfangen. Wenn man damit klarkommt, steht Linux auf dem Rechner nichts im Wege.
Es ist schlimm! Katze auf dem Schoß, Kater an den Beinen! Ich werde bekuschelt! Es ist einfach furchtbar!
Hogwarts must burn so trans people can flourish!
Vielleicht kann jemand hier meinen Denkfehler aufzeigen.
Mal angenommen, eine Politik führte dazu, dass signifikant mehr Wohnungen entstünden. So viel, dass die Nachfrage bedient werden könnte. Welche Auswirkungen hätte das auf den Wohnungsbestand? In meiner Vorstellung führt dies dazu, dass Immobilien abgewertet würden. Im Falle von börsennotierten Immobilienkonzernen dürfte sich das in sinkenden Kursen mit geringeren Aussichten auf erzielbare Gewinne bemerkbar machen. Aber auch für die Oma mit ihren 300 Wohneinheiten dürfte das eine reduzierte Rendite bedeuten.
Allgemein gesagt besteht kein Interesse an der Lösung der Wohnungsknappheit bei all denen, denen Immobilienbesitz Gewinn bedeutet. Das dürften Selbständige sein, die Immobilien als Kapitalanlage zur Altersvorsorge erworben haben, besagte Immobilienkonzerne und natürlich auch Politiker, die umlagefinanzierte Systeme mit Beteiligungen an Immobilien auf dem Kapitalmarkt stützen wollen. Eine Lösung des Wohnungsproblems dürfte unmittelbare Auswirkungen auf Renten- und Gesundheitssystem haben.
Wo liege ich falsch?