CarK 
PhD in electrical engineering (control theory); interested in preventing "systems" from "blowing up".
Also, I sometimes feel a vocation to point out oversimplified pseudo-truths, preferably in my own bubble.
Interests:
#floss
#sustainability
#science
#KnowledgeRepresentation
#politics
#detoxification of discourse
#humor
#python
#tootfinder
Posting mostly in German, but I try to set the appropriate language attribute for each toot.
RE: https://social.tchncs.de/@cark/116459954767698913
#TIL You can copy or rename files without retyping the path:
❯ cp /your/long/path/config.toml{,.bak}
This expands to:
cp /your/long/path/config.toml /your/long/path/config.bak
Works also with echo (nice for testing).
Thanks to @irom@social.tchncs.de for recently pointing me in this direction. 👍️
#TIL In bash you can create multiple (nested) directories with a single compact line:
❯ mkdir -p a/{b,c/{x,y},d/{e,f}}
❯ tree
.
└── a
├── b
├── c
│ ├── x
│ └── y
└── d
├── e
└── f
Mir ist klar, dass das nicht das Ende der Welt ist und dass es Zeitdruck und begrenzte Kapazitäten gibt. Aber trotzdem fänd ich es gut, wenn bei den Social-Media-Buttons auf
https://erneuerbare-energien-verteidigen.de/
auch ein Fediverse-Button wäre, statt nur Facebook, WhatsApp und BlueSky als relevant darzustellen.
Die Politik wird durch öffentliche Meinung entschieden und gerade die Meta-Plattformen beeinflussen diese nachgewiesenermaßen entgegen der Interessen von Menschen und Natur.
Ja, diese Plattformen sind extrem weit verbreitet. Um so wichtiger ist es, ihre vermeintliche Unverzichtbarkeit wo immer es geht zu dekonstruieren und Alternativen zu stärken. Einen Fediverse-Button einzubauen ist niedrigschwellig und effektiv – nach außen und auch in die FFF-Bewegung hinein.
#TIL Put the line
**/*__gitignore__*
in your ~/.gitignore_global file to ignore any file or directory whose name contains __gitignore__ anywhere in the path.
This handy little glob trick allows you to quickly create a space for temporary files, ad-hoc-experiments or other "stuff" you want to keep out of version control (and also out of you versioned repo-specific .gitignore)
Angenommen ich kenne eine Seite mit folgenden Eigenschaften:
-
tausende Nutzer:innen angemeldet, oft sehr (!) sensible Daten hinterlegt.
-
Server mit längst veraltetem PHP
-
Admin hat keinen Bock mehr.
Risiko eines Einbruchs ist aus meiner Sicht sehr hoch. Das würde mutmaßlich auch Bekannte von mir treffen.
Was kann man da machen? Ist das möglicherweise auc rechtlich relevante Fahrlässigkeit?
Wie nicht anders zu erwarten, gibt es zu meinem-Pro-Thread-Beitrag ⬆️ auch einiges an Kritik. Hier die Argumente:
- "Unleserliches Zerpflücken eines Textes"
- "Es gibt Plattformen, die dafür besser sind"
- "Manchmal fehlen Text-Teile"
- "Kommentare zerreißen den ursprünglichen Text"
- "Die lokale Timeline einer Instanz wird zugespamt"
- "Einfach nicht genug Mühe gegeben, sich kurz zu fassen"
Ich denke, ich habe auf allen Punkte eine valide Entgegnung. Um die auszuführen, könnte ich hier einen Thread schreiben, aber das wäre ggf. ein bisschen provokant. 😉 Daher ein Hedge-Doc: https://hedgedoc.c3d2.de/rB2ntNLkT2y_GMnOV-uwtA?view
Mal sehen, ob sich die Kritiker:innen die Mühe machen, auf den Link zu klicken...😃
@feb @andi @HaraldKi@nrw.social @caravantraveller@social.cologne @hiker@akk.fedcast.ch @bionk
An den Klimawandel kann man nicht "glauben". Man kann verstehen, dass es ihn gibt oder halt nicht.
Was ist der Unterschied zwischen "glauben" und "verstehen"? Das "Glauben" ist aus meiner Sicht die isolierte Akzeptanz bestimmter Aussagen. Beispiele: "Die Geschenke bringt der Weihnachtsmann." oder "Die Erde ist eine Kugel." Hingegen ist "Verstehen" das konsistente Verknüpfen vieler verschiedener Aussagen (inkl. Beobachtungen), sodass sie sich gegenseitig stärken, mindestens aber nicht Widersprechen.
3/
#TIL 🤓 There is a concept called "Architectural Decision Record" #ADR, see https://adr.github.io/.
ADRs are used to document architecture decisions in software project to facilitate discussions in the (far) future.
I think with the same motivation also non-software-related important decisions in teams and other collaborative groups should be systematically documented.
Thanks to @blinry@chaos.social and @zormit@chaos.social who talked about this topic within their @teamtype@fosstodon.org talk at recent @clt_news@mastodon.social
Record of the talk, see
- Auch diejenigen, die 100% "verstehen, dass es den Klimawandel gibt" basieren dieses Verständnis auf Glaubenssätzen. Man könnte dabei theoretisch bis auf die elementare Ebene runter gehen (1 + 0 = 1, a² + b² = c², ...) und eine Vielzahl an Fakten anführen, die alle sehr überzeugend aka "glaubwürdig" sind. Aber die allerwenigsten Menschen könne, die Existenz Klimawandels lückenlos aus solchen elementaren Puzzle-Teilen begründen.
Stattdessen ist es sehr viel üblicher, dass man für das "Verständnis" eine Vielzahl an Annahmen akzeptiert (z.B., dass man Oberflächentemperaturen mit Satelliten messen kann, dass CO2 im IR-Bereich viel Energie absorbiert, dass die öffentlich verfügbaren klimarelevanten Datensätze der Realität entsprechen etc. pp.)
6/
Die zugespitzte Formulierung "Man kann verstehen, dass es [den Klimawandel] gibt oder halt nicht." hat vor diesem Hintergrund zwei Probleme:
- Die undifferenzierte Zweiteilung die verkennt, dass die subjektive Überzeugung jeden beliebigen Wert zwischen 0 und 1 erlaubt. Ich kann es z.B. für gut möglich halten, dass es morgen regnet und packe deshalb einen Schirm ein – wohl wissend, dass ich mich auch irren kann und ihn dann umsonst mitgeschleppt habe. Ähnliche Graustufen der subjektiven Überzeugung gibt es beim Klimawandel bzw. seinen Teilaspekten (Ursachen, Wirkmechanismen, Folgen).
5/
- Indem wir aktiv werden! 💪
Es gibt wichtigen zivilgesellschaftlichen Aktivismus für alle möglichen Detailthemen: Chatkontrolle, Klimaschutz, Wehrpflicht, Fahrradwege etc. Es gibt aber bisher keinen nennenswerten Aktivismus für eine gute Diskussionskultur. Dabei sollten zwei Einsichten ziemlich offensichtlich sein: a) Verbesserungen der Diskussionskultur, sodass sachliche Argumente mehr Einfluss auf die Entscheidungsfindung haben, vereinfachen massiv die eigentliche inhaltliche Arbeit der Zivilgesellschaft (siehe Punkt 2) und b) solche Verbesserungen werden sich nicht von alleine einstellen, sondern müssen mit Kreativität und Mühe, erdacht, erprobt, verbessert und ggf. erstritten werden.
10/
- Indem wir die fundamentale Bedeutung des Diskussionskultur-Problems anerkennen.
Zitat Linus:
das gesamte Spaltungspotenzial, was in dieser Gesellschaft die ganze Zeit zunimmt und zu einer Gefahr, längst eine der großen Gefahren wirklich für die Stabilität der Demokratie und der Zivilisation geworden ist
Unsere Gesellschaft steht vor massiven objektiven Herausforderungen: Geopolitik, Klima, KI-Disruption, Demographie, Verteilungsgerechtigkeit, Ressourcenknappheit, Migration, ... Um diese zu bewältigen, müssen unvermeidlich viele kontroverse Detailprobleme gelöst werden, für die es keine triviale Lösung gibt (Bsp.: CO2-Besteuerung ist gut fürs Klima aber belastet Haushalte).
8/
@SebastianGallehr@norden.social
Meine Punkte sind:
-
Der behauptete Unterschied zwischen "Glauben" und "Verstehen" ist realistisch betrachtet längst nicht so klar sonder viel mehr abgestuft.
-
Das Denkmodell "wir wissen Bescheid" und alle die nicht auf unserer Seite sind sind "dumm" ist nicht hilfreich um in der Sache (hier: in einer Medien-Demokratie ambitionierten Klimaschutz längerfristig und nachhaltig umsetzen) voranzukommen.
-
Wir sollten uns mehr damit befassen, warum die Gegen-Narrative so verbreitet sind, ihre impliziten Annahmen und damit potentielle Schwachpunkte kennen, um ihnen wirkungsvoller entgegen treten zu können.
Der kritisiert Post geht für mich eher in eine intellektuelle Abgrenzungs-und-Einigelungs-Richtung. Das halte ich für strategisch nicht zielführend.
I was not aware of this technique until recently... and yes I see also there are more use cases e.g. with cp and mv. 👍
leider hinter einer paywall
Professioneller Journalismus kostet Geld und das muss entweder über Werbung, über freiwillige Zahlungen oder eben über ein paywall-Modell reinkommen.
Klar könnte man im Post auf die Paywall hinweisen, aber andererseits verschiebt das die Normalitätsvorstellungen noch weiter hin zu "Journalistische Produkte kosten im Normalfall nix und wenn es anders ist, muss es dazugesagt werden."
Zu den Cookies: Wenn ein Banner keinen offensichtlichen "Nur-notwendige-Cookies-akzeptieren"-Button hat öffne ich die URL meist in einem privaten Fenster. Dann kann ich auch alle akzeptieren, weil sie eh nach dem Schließen eh gleich wieder gelöscht werden.
In der Thread-Ansicht kann man besser auf einzelne Punkte referenzieren
Auf diesen Punkt wollte ich eigentlich auch noch eingehen, aber mich aber aus Länge-Gründen dagegen entschieden. Danke fürs ansprechen. 👍
Das Thema: Zielgenaues Platzieren von Feedback ist mir übrigens so wichtig, dass ich dazu eine eigene Plattform ("fair-debate") entwickle und im Herbst einen Vortrag dazu gehalten habe:
Kann man einstellen, wie viele Zeichen man zur Verfügung hat?
Nein. Muss man auch nicht. Es wird einfach für jeden (automatisch erkannten) Post angezeigt, wie viel Zeichen er hat. Dadurch kann (und muss) man selbst entscheiden, wann man ein Trennzeichen setzt und damit ein neuer Post beginnt.
noch beeinflusst mich das irgendwie
Ich will nicht nerven, aber das klingt mir sehr nach dem Meme
"Meine Meinung steht fest. Bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen!"
Und genau diese Haltung ist ja (bezogen auf den Klimawandel) ein massives Problem.
Ich denke, wir alle sollten eine gewisse intellektuelle Demut an den Tag legen. Wir alle haben Wissenlücken, falsche Vorstellungen und machen Denkfehler. Gerade deshalb sollten wir sachliche Kritik wertschätzen, weil sie uns beim Lernen und Verstehen helfen kann... 💡
Ich schreibe das auch gar nicht für dich, sondern für die Mitlesenden.
Ich doch auch 😉

