D64
D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Als gemeinnütziger Verein liefern wir Impulse zur positiven Gestaltung der Digitalen Transformation.
Das ZDF solle keine Inhalte exklusiv für kommerzielle Plattformen erstellen, sondern sein Engagement auf nicht-kommerziellen, dezentralen Angeboten wie Mastodon, PeerTube und Bluesky ausbauen. Neue Dialogplattformen müssen vollständig mit offenen Standards wie ActivityPub oder dem AT Protocol kompatibel sein.
Bürosoftware nutzt fast jede:r täglich. Die Frage ist dabei nicht nur: Welche App?, sondern auch: Welches Format? Wer ein offenes Format wie ODF nutzt, ist frei in der Wahl der Software und muss beim Datenaustausch kaum Probleme fürchten. Unser Beitrag zum #DIDit im Mai erklärt, warum das so ist, und stellt außerdem Microsoft-Alternativen wie LibreOffice oder Collabora vor.
Offen bleiben. Format zeigen. 👇
🎶Ich seh in dein Herz ... 💔
"Die GroKo der Überwachung - Ein Rückblick auf das erste Jahr" mit @sveawindwehr@d-64.social und @erik@d-64.social
Dienstag, 19.05.2026
10:00–10:30
@republica@berlin.social #rp26
Stage 7
https://re-publica.com/de/session/die-groko-der-ueberwachung-ein-rueckblick-auf-das-erste-jahr
Kreditantrag abgelehnt. Sozialleistung nicht bewilligt. Dahinter steckt dann oft schon kein Mensch mehr, sondern ein Algorithmus, der keine Begründung schuldet und dem man nicht widersprechen kann.
Wer KI-Systeme betreibt, muss erklären können, was sie tun. Wer das nicht kann, kann keine Verantwortung tragen.
Unsere Forderung: institutionalisierte KI-Governance mit unabhängiger Aufsicht, verbindlichen Standards und echten Durchgriffsrechten.
Alle Infos:
«Statt die illegale Praxis privater Anbieter zu unterbinden, möchte die Bundesregierung nun zu ihrem Kunden werden.» kommentiert @erik@d-64.social
Gemeinsam mit @algorithmwatch@chaos.social und vielen weiteren Organisationen fordern wir: "Stoppt Dobrindts Überwachungspläne – Nein zu Palantir & Co. für Polizei und Behörden!"
Jetzt unterzeichnen!
https://algorithmwatch.org/de/stoppt-dobrindts-uberwachungsplane/
Wie schützt man Minderjährige online, ohne dabei Grundrechte zu opfern?
Am 12. Mai diskutieren wir das konkret: @alexandrageese@bonn.social, Digital-Expertin der Grünen/EFA im Europäischen Parlament, und Martin Drechsler, Geschäftsführer der Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM), sprechen über die Vorgaben des DSA, nationale Umsetzungsansätze und die Frage, was verhältnismäßige Kontrolle in der Praxis bedeutet.
12. Mai, 20:00–21:00 Uhr, online.
‚Vorratsdatenspeicherung light‘ bleibt Vorratsdatenspeicherung: Der Regierungsentwurf normalisiert anlasslose Massenüberwachung. Nicht alles, was rechtlich möglich ist, ist politisch sinnvoll. Der Entwurf zeigt mit Quick Freeze den besseren Weg, geht aber trotzdem den falschen: mehr Vorrat statt Login-Falle. @sveawindwehr@d-64.social
Heute veröffentlichen wir unser KI-Grundwertepapier zur Vereinbarkeit von KI mit Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität, erarbeitet von Ehrenamtlichen aus Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft.
Das Papier ist ab heute öffentlich. Wer Fragen hat, kann sie uns heute Abend bei unserem Webinar ab 18:00 Uhr stellen. Denn das ist der Unterschied zur KI: Wir erklären uns noch.
@anna_lob@d-64.social spricht mit @annakassautzki@spd.social @staranov@mastodon.social und Donata Vogtschmidt über (digitales) Engagement und Teilhabe im ländlichen Raum. Konsens auf dem Panel: Gerade in großen Landkreisen braucht es häufig viel Kraft, die engagierten Menschen, die es durchaus gibt, zusammenzubringen. Finanzielle Kürzungen von Demokratieprojekten, die ohnehin schon knapp finanziert sind, erschweren das maßgeblich. #d64fje
Mit der von der Bundesregierung geplanten biometrischen Auswertung des Internets droht Massenüberwachung neuen Ausmaßes. Statt die illegale Praxis privater Anbieter zu unterbinden, möchte die Bundesregierung nun zu ihrem Kunden werden. (...) Wir fordern die Bundesregierung auf, den Vorschlag ersatzlos zurückzunehmen und sich stattdessen für den Schutz vor illegalen Überwachungsmaßnahmen Dritter einzusetzen. - @erik@d-64.social
Jede dritte Frau in Deutschland erlebt mindestens einmal sexualisierte Gewalt.
Seit Jahren fordert die Zivilgesellschaft ein Digitales Gewaltschutzgesetz. Jetzt hat das BMJ endlich einen Entwurf angekündigt. Massenüberwachung ist dabei aber keine Antwort, denn sie trifft genau die, die ohnehin gefährdet sind. Was es stattdessen braucht, ist die Login-Falle und eine einheitliche Justizschnittstelle.
Mit unserem Jahresthema 2026 „MöglichMachen – Unsere digitale Zukunft gestalten“ starten wir in unseren D64-Frühjahrsempfang und freuen uns auf einen spannenden Abend mit unseren Mitgliedern und Gästen und den regen Austausch. Herzlich willkommen! #d64fje #MöglichMachen #D64
"Die Präsenz der Öffentlich-Rechtlichen auf den großen kommerziellen Plattformen ist zweifellos wichtig und trägt dazu bei, das seriöse Informationsangebot dort zu verbessern. [...] Darüber hinaus sollte das ZDF seine Präsenz auf alternativen, gemeinwohlorientierten Plattformen wie Mastodon und PeerTube weiter ausbauen."
@erik@d-64.social im Interview mit dem ZDF zu seiner Rolle als Fernsehrat
https://www.zdf.de/unternehmen/organisation/gremien/fernsehrat/newsletter-150.html
Wenn Maschinen die Arbeit machen, wem gehört dann der Gewinn?
KI konzentriert Gewinne bei denen, die schon heute reich sind. Das trifft zuerst die, die am wenigsten haben. Wer von KI profitiert, baut auf öffentlicher Forschung und gesellschaftlichen Daten auf. Die Kosten der Gesellschaft zu überlassen, ist keine Option.
Alle Infos: 📄 https://d-64.org/grundwerte-ki-2-0
KI-Companions sind zu Alltagsbegleitern geworden. Anbieter:innen nutzen die entstehenden emotionalen Bindungen gezielt, ein Ansatz, den Forscher:innen als „addictive intelligence" bezeichnen.
Wer eine enge KI-Beziehung aufbaut, kann unsichtbar beeinflusst werden: bei Kaufentscheidungen, Meinungsbildung, sogar Wahlentscheidungen.
Unser KI-Grundwertepapier fordert: Offenlegungspflicht und das Recht, Bindungsfunktionen kostenfrei zu deaktivieren.
Alle Infos: 📄 https://
d-64.org/grundwerte-ki-2-0
Wir freuen uns sehr, dass D64-Mitglieder (inkl. @LinHead@d-64.social) zu einem neuen Sammelband beigetragen haben, der heute bei Springer VS erschienen ist. Herausgegeben wird der Band von @rhogamma@chaos.social und Korbinian Rüger.
Das Buch versammelt Beiträge aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Mit dabei sind u. a. @larsweisbrod@det.social, @mspro@fnordon.de, @tante@tldr.nettime.org sowie Forschende des @Weizenbaum_Institut@social.bund.de
Unser Co-Vorsitzender @erik@d-64.social erklärt, was sich hinter unserem Jahresmotto #MöglichMachen verbirgt: „Wir wollen nicht nur kritisieren, wir zeigen auch ganz konkret, wie Digitalpolitik besser geht und wie eine demokratische Digitalpolitk aussehen kann! Einige Beispiele: die Login Falle, unser aktuelles Projekt zu Dezentralisierung und regelmäßige Praxistips mit Alternativen zu Big Tech Angeboten“ #d64fje
In Aussicht gestellte Fördermittel für Projekte wie toneshift (u.a. @hateaid@troet.cafe @gmknet@mastodon.social) und Zukunft D (u.a. @algorithmwatch@chaos.social @wikimediaDE@social.wikimedia.de) sollen wegfallen. Uns als Organisation betrifft das nicht direkt.
Wir zeigen uns mit den betroffenen Organisationen solidarisch. Wir halten es für falsch, zivilgesellschaftlichen Organisationen während einer laufenden Förderperiode Mittel zu streichen. Auch die Art und Weise, wie der Umbau von „Demokratie Leben!” betrieben wird, lehnen wir ab.
KI verändert Demokratie, staatliches Handeln und Öffentlichkeit. Wir haben 25 Forderungen dazu.
Welche Regeln braucht KI, damit sie die Grundwerte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität stärkt statt einschränkt?
Das Webinar richtet sich an alle, die diese Fragen nicht nur technisch, sondern gesellschaftspolitisch stellen wollen. Wir freuen uns daher über die Teilnahme von Journalist:innen, Parlamentarier:innen und der interessierten Öffentlichkeit.
Wir haben unser KI-Grundwertepapier aus dem Jahr 2018 (also lange vor ChatGPT) grundlegend überarbeitet.
Herausgekommen sind 25 Forderungen zu Governance, Bildung, Datenschutz und AI-Companions, orientiert an den Grundwerten Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität.
Am 14. April stellen wir das Papier in einem Webinar vor, mit Autor:innen aus Verwaltung, Wissenschaft, Recht und Zivilgesellschaft.
Algorithmen lernen aus historischen Daten, die eine Welt abbilden, die strukturell ungerecht ist. Wer Systeme damit trainiert, ohne sie kritisch zu hinterfragen, schreibt die Vorurteile von heute in die Entscheidungen von morgen.
Wer von KI betroffen ist, abgelehnt, ausgefiltert oder eingestuft, braucht einen echten Rechtsanspruch auf Überprüfung. Den gibt es bisher nicht.
Alle Infos:
📄 https://d-64.org/grundwerte-ki-2-0
#KI #Diskriminierung #Gerechtigkeit #D64
Am 26. März stellt der Soziologe Florian Butollo ab 19:00 Uhr bei der D64-AG Zukunft der Arbeit online sein Buch "Das knappe Gut Arbeit – Automatisierung, Arbeitskräftemangel und sozialer Konflikt" (Suhrkamp) vor. Die Veranstaltung ist für alle offen. Mehr Infos: https://d-64.org/veranstaltungen/buchvorstellung-butollo/
Der ZDF-Fernsehrat hat den Intendanten für das ZDF bestätigt: Norbert Himmler bleibt im Amt. Keine Überraschung, er war ja auch der einzige Kandidat. @erik@d-64.social fragt bei @netzpolitik_feed@chaos.social Ist die Wahl ohne Auswahl ein Problem?
https://netzpolitik.org/2026/neues-aus-dem-fernsehrat-114-der-alte/
D64 Board Member @mrlnstrb@d-64.social in conversation with Quincey Stumptner,
Lilla Grün, Karyn Sawyerr & Rachel Nduati
The central questions are: Who is programming the future, and whose perspective shapes the code? Are African societies co-creators, or merely training material for global AI systems? And how can digital sovereignty be achieved when much of the data leaves the continent before it is processed?
Monday, 18.05.2026
16:15–17:15 #rp26 @republica@berlin.social
https://re-publica.com/de/session/ai-made-africa-or-made-africa
Wer sind @annakassautzki@spd.social, @staranov@mastodon.social und Donata Vogtschmidt und warum solltest du ihnen zuhören?
Sie sind ehemalige oder aktuelle MdBs, Stiftungsmangerinnen, Digitalpolitikerinnen und Expertinnen für Digitalpolitik und Engagement.
Am 20. April diskutieren alle drei auf unserem Frühjahrsempfang in Berlin zum Thema digitale Teilhabe im ländlichen Raum. Noch zwei Wochen hast du Zeit, dich für den Frühjahrsempfang anzumelden. Bist du dabei?
Alle Infos und Anmeldung: https://kontakt.d-64.org/anmeldung-fruehjahrsempfang/
1/ D64 trifft sich direkt am Montag auf der re:publica 2026! Du bist schon Mitglied oder möchtest unseren Verein kennenlernen? Dann schau gerne vorbei! Das Treffen ist offen für alle, die sich in lockerer Atmosphäre über digitale Transformation austauschen oder einfach mit uns ins Gespräch kommen möchten. Egal, ob langjährig dabei oder ganz neu. Wir freuen uns auf dich!
Treffpunkt ist der Pop-Up Space.
Für viele kreativ Arbeitende sind digitale Plattformen sowohl Bühne als auch Türsteher. Sie haben Einfluss darauf, welche Literatur wahrgenommen wird und welche nicht.
Austausch zwischen literarischer Praxis und Erforschung von Digitalität am 27. Mai in Berlin.
Mit Fiona Sironic, Autorin des für den Buchpreis 2025 nominierten Romans „Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen in die Luft“ und Clarissa Walter (Weizenbaum-Institut Berlin)
https://d-64.org/veranstaltungen/kreativ-fuer-den-algorithmus/
Wir sind sehr betroffen und wünschen eine schnelle, gute und vollständige Genesung!
Dabei weist @erik@d-64.social noch auf einen weiteren zentralen Unterschied zwischen den USA und Europa hin: "Die Haftungsprivilegierung, die manche nun als Kernproblem unseres Internets darstellen, lässt sich in Europa von jedem Nutzer mit einem Klick entfernen." Seien die Plattformen einmal benachrichtigt, könne man sie verantwortlich machen und verklagen, wenn sie rechtswidrige Inhalte nicht entfernen.
Noch drei Wochen habt ihr Zeit, euch für den Frühjahrsempfang 2026 anzumelden. Wartet nicht zu lange, die Tickets gehen gerade sehr schnell weg!
Der D64-Frühjahrsempfang findet dieses Jahr unter dem Titel "MöglichMachen – Verantwortung für unsere digitale Öffentlichkeit" am Montag, dem 20. April 2026 statt.
Es diskutieren mit uns @annakassautzki@spd.social, @staranov@mastodon.social und Donata Vogtschmidt, im Anschluss folgt ein Get-together. Es lohnt sich also, anzumelden und mitzudiskutieren!
Wir wollen die Entfaltung von Freiheit, Sicherheit und Privatsphäre im Digitalen gewährleisten. KI ist das zentrale Thema der aktuellen Debatte. Uns geht es dabei nicht um ganz konkrete Gefahren und Möglichkeiten im Hier und Jetzt. Dazu gehören insbesondere neue Möglichkeiten der Skalierung von Überwachung. Es ist unsere Überzeugung, dass KI Menschen und Gruppen ermächtigen und nicht zur Ausübung von Kontrolle dienen soll.
Bist du dabei?
Deine Gelegenheit, bei D64 einzusteigen, ist am 16. April um 12:00 Uhr, egal ob du schon Mitglied bist oder (noch) nicht!
Einmal im Quartal hast du die Gelegenheit, den Verein näher kennenzulernen. Du erfährst, wer hinter D64 steckt, welche Strukturen es gibt und wie du dich einbringen kannst.
Für Neumitglieder soll die Veranstaltung auch dazu dienen, bereits vor dem Frühjahrsempfang Kontakte zu knüpfen. Wir freuen uns auf euch!
Es gibt einen neuen Termin, und zwar den 22. April 2026 ab 18:00 Uhr für den internen Austausch mit Bijan Kaffenberger, MdL. Alle Infos: https://d-64.org/veranstaltungen/jf-verwaltungsdigitalisierung-kaffenberger/




