HateAid
Denn Menschenrecht gilt auch digital. Wir engagieren uns für Betroffene von Online-Hass und die Demokratie im Netz.
Erfolg vor Gericht! Rechtsradikale wollten uns als Faschistinnen diffamieren. Das Oberlandesgericht hat das jetzt gestoppt. Das ist ein Erfolg und ein wichtiges Signal für alle: Der Rechtsstaat schützt kritische Stimmen. Wer sich wehrt, kann gewinnen.
Es ist uns eine Ehre: HateAid wird heute mit dem Günter-Wallraff-Preis ausgezeichnet! Ein starkes Zeichen dafür, dass Pressefreiheit auch im Netz gegen Gewalt und Desinformation verteidigt werden muss. Und ein Reminder, dass wir alle auf freie Berichterstattung von Journalist*innen angewiesen sind.
Ihr könnt die Preisverleihung im Rahmen des 10. Kölner Forums für Journalismuskritik live im Stream von Deutschlandfunk verfolgen: https://www.deutschlandfunk.de/forum-journalismuskritik-jubilaeumsausgabe-2026-102.html
📸 Kadir Ilboga
Sprachlos war gestern. „Das stimmt so nicht!“ gibt euch die Argumente, mit denen ihr Falschinformationen, digitaler Gewalt oder Stammtischparolen direkt widersprechen könnt. Nicht nur bei der Familienfeier oder in der Kneipe, sondern auch im Netz. Sichert euch jetzt euer Exemplar: http://www.das-stimmt-so-nicht.de/?utm_campaign=dssn&utm_source=ha&utm_medium=social&utm_content=mastodon1
(Fast) live aus dem Studio Ehrenfeld.
Beim ZDF Magazin Royale haben unsere Geschäftsführerinnen mit Jan Böhmermann nicht nur über das US-Einreiseverbot gesprochen, sondern auch über das Geschäftsmodell hinter gefakten Nacktaufnahmen.
Alles, was es nicht in die Sendung geschafft hat, könnt ihr auf YouTube nachschauen:
https://www.youtube.com/watch?v=Tz3NNfS0MAM
Hass im Netz und die Unschuldsvermutung: Ein Gespräch mit HateAid | ZDF Magazin Royale
Es gibt die Vorstellung, wie Betroffene zu sein haben: schwach, leise, am besten unsichtbar. Collien Fernandes ist nichts davon. Sie teilt ihre Geschichte und macht klar: Die Scham muss die Seite wechseln. Die ganze Recherche könnt ihr hier lesen: https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/collien-fernandes-erstattet-anzeige-gegen-ex-mann-christian-ulmen-a-6abfb991-1665-4469-9c8e-3cc5a2cb4f29
Eigentlich wären wir heute in Sambia – auf der weltweit größten Konferenz für Menschenrechte und Technologie. Doch die RightsCon wurde kurzfristig abgesagt. Laut Veranstalter Access Now gab es Druck aus China.
Diplomat*innen sollen gefordert haben, taiwanesische Teilnehmende auszuschließen und kritische Inhalte zu streichen – sonst könne die Konferenz nicht stattfinden. Der Fall zeigt: Zivilgesellschaft gerät weltweit unter Druck. Mehr zu den Hintergründen: https://netzpolitik.org/2026/konferenz-fuer-menschenrechte-druck-aus-china-soll-zu-absage-der-rightscon-gefuehrt-haben/
Seit Jahren setzen wir uns für mehr Schutz vor sexualisierter Gewalt im Netz ein. An unserer Seite: Collien Fernandes und Theresia Crone. Wir machen so lange weiter, bis alle sicher sind – vor geklauten oder gefakten Nacktaufnahmen, die gegen den eigenen Willen erstellt wurden.
Wenn aus Worten Taten werden: Vor sieben Jahren wurde der CDU-Politiker Walter Lübcke von einem Rechtsextremisten erschossen. Dem Mord ging eine jahrelange Hetzjagd im Netz voraus. Der Fall zeigt: Digitale Gewalt kann tödlich enden. Es braucht Plattformen, die konsequent einschreiten – bevor es zu spät ist.
Alles, was offline illegal ist, ist auch online illegal. Darauf sollten wir uns eigentlich alle einigen können. Morddrohungen im Netz müssen deshalb genauso schnell entfernt werden wie Schmierereien mit Morddrohungen auf einer Hauswand – das schreibt auch der DSA vor Doch Trump und die Tech-Bros haben was dagegen ...
Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Bianca Klose, einer unermüdlichen Kämpferin gegen den Rechtsextremismus. Sie war mutig, durchsetzungsstark und hat auch uns bei HateAid stets zur Seite gestanden. Wir werden sie als Mensch und Mitstreiterin in der gemeinsamen Sache unendlich vermissen.
Was @PeopleVsBigTech@mastodon.social sagt! Wir unterstützen diese klare Botschaft: Unsere Rechte sind nicht verhandelbar. Und schon gar nicht zugunsten einiger weniger Tech-Milliardäre, die nur noch mehr profitieren wollen. Die EU muss zu ihren eigenen Werten stehen – auch wenn der Druck aus den USA wächst.
Wenn ihr das genauso seht, dann teilt das Video.
📷 People vs Big Tech
Immer wieder verbreiten Einzelpersonen im Netz schwere Vorwürfe gegen unser Beratungsangebot. Aber was ist da wirklich dran? Spoiler: Nicht viel. Das Politmagazin Kontraste hat sich das mal genauer angeschaut und die Fakten überprüft. Schaut mal rein: https://www.ardmediathek.de/video/kontraste/hate-aid-im-visier-us-sanktionen-und-politische-angriffe/rbb/Y3JpZDovL3JiYl8zZmI4NjVkYi00MDc3LTQ1ZDQtODVjYy0yMmQyMWM5YTY1ODVfcHVibGljYXRpb24
Lasst uns die Wut über das, was Collien Fernandes erlebt hat, nutzen. Dafür, dass Frauen in Zukunft besser geschützt sind. Wir fordern die Bundesregierung auf: Die Gesetzeslücken müssen endlich geschlossen werden. Schließt euch uns an. Jetzt Petition unterschreiben. https://hateaid.org/petition-notyourbusiness/?mtm_campaign=spiegel-recherche-collien&mtm_kwd=mastodon-gesetzeslage
Während Deepfakes Millionen Frauen treffen, wird relativiert, geleugnet, weggesehen. Warum? Weil es bequemer ist, Opfer zu hinterfragen als Täter. Das ist kein Zufall. Das ist Methode. Hier geht es zu unserem Statement in eigener Sache: https://hateaid.org/in-eigener-sache-konstruierte-verschwoerungserzaehlungen-ueber-hateaid/?mtm_campaign=Desinformationskampagne&mtm_kwd=mastodon-video-collien-deepfakes
Große Freude letzte Woche: Unsere GF Anna-Lena und Josephine sind in der New York Times! Seitdem bekommen wir Nachrichten aus aller Welt – von Menschen, die sich an unsere Seite stellen. Wer sieht, was wir wirklich tun, merkt schnell: Die US-Regierung verbreitet ein falsches Bild unserer Arbeit. Deswegen: Danke an alle, die den Artikel geteilt haben.
Hier geht's zum Artikel – wenn auch leider hinter der Paywall: https://www.nytimes.com/2026/02/26/technology/hateaid-online-abuse-free-speech-europe.html
Kylie Jenner höchstpersönlich hat eines der drei neuen Modelle zusammen mit Meta entwickelt. Insgesamt dominieren die KI-Brillen von Meta den Markt. Google, Samsung und Apple wollen nachziehen. Dass die Brillen-Auswahl immer größer wird und das Blinken der Kamera überklebt werden kann, birgt aber auch Gefahren.
Besserer Schutz vor sexualisierten Deepfakes: Vertreter*innen des Europäischen Parlaments haben sich darauf geeinigt, entsprechende KI-Tools zu verbieten. Das Verbot soll ab dem 2. Dezember gelten. Vorher muss es noch vom Plenum des EU-Parlaments und dem Europäischen Rat bestätigt werden. Das gilt aber als Formalie.
Wie technischer Fortschritt in den falschen Händen zum Werkzeug für digitale Gewalt wird: Smart Glasses sind immer mehr bei sog. „Rizzfluencern” beliebt. Der Begriff leitet sich zwar von dem Wort Charisma ab, aber hat damit wenig zu tun: Stattdessen geht es um selbsternannte „Dating-Coaches“, die Frauen heimlich filmen. Wenn ihr betroffen seid, sind unsere Berater*innen für euch da. https://hateaid.org/betroffenenberatung/?mtm_campaign=betroffenenberatung&mtm_kwd=mastodon-post-smart-glasses
Heute ist Ehrentag. Zum Geburtstag des Grundgesetzes feiern wir das gesellschaftliche Miteinander. Und würdigen die, die einen besonders großen Teil dazu beitragen: Ehrenamtliche. Ihr Engagement findet längst nicht mehr nur vor Ort statt, sondern auch im Netz. Kennt ihr weitere Initiativen?
Dieses Zahlen sind absurd! Und inakzeptabel. Schon die Erstellung nicht einvernehmlich erstellter sexualisierter Deepfakes muss endlich unter Strafe gestellt werden. Das Bundesjustizministerium hat einen ersten Aufschlag für ein solches Gesetz gemacht. Wir bleiben dran, damit sich wirklich etwas ändert.
Teilt unsere Forderungen: https://centreforfeministforeignpolicy.org/2026/03/23/in-solidaritat-mit-collien-fernandes
Unsere Geschäftsführerinnen Anna-Lena und Josephine haben den 10-Punkte-Plan zum »Schutz vor männlicher Gewalt« ebenfalls unterzeichnet und setzen sich auch so für Betroffene ein.
Alle Informationen findet ihr auch im Artikel auf Spiegel (bisher leider noch hinter der Bezahlschranke): https://www.spiegel.de/panorama/justiz/collien-fernandes-baerbel-bas-nina-chuba-carolin-kebekus-250-prominente-frauen-fordern-schaerfere-gesetze-gegen-deepfakes-und-femizide-a-50883c2b-068e-4c8d-86eb-dd252a88d34a
Der Versuch einer klassischen Täter-Opfer-Umkehr: Statt Betroffene wie Collien Fernandes und Hilfsorganisationen wie HateAid zu unterstützen, werden sie angegriffen. Bleibt informiert, bleibt solidarisch – und lasst euch nicht ablenken. Hier geht's zu den Fakten: https://hateaid.org/in-eigener-sache-konstruierte-verschwoerungserzaehlungen-ueber-hateaid/?mtm_campaign=Desinformationskampagne&mtm_kwd=mastodon-carousel-collien-deepfakes
Das BKA hat die Statistik zur politisch motivierten Kriminalität 2025 vorgestellt: Die Zahl strafbarer Hasspostings (10.542 Delikte) ist weiterhin hoch. Das Internet ist ein zentraler Tatort und soziale Netzwerke spielen eine große Rolle bei der Verbreitung extremistischer und strafbarer Inhalte. KI-generierte Deepfakes sind ein wachsendes Problem.
Mehr Details zu den BKA-Zahlen: https://www.bka.de/DE/UnsereAufgaben/Deliktsbereiche/PMK/PMKZahlen/PMKZahlen.html
Never gonna give you up. Das ist das Motto der diesjährgen @republica@berlin.social, die heute zu Ende geht. Und wir wissen genau, was wir nicht aufgeben: ein sicheres, demokratisches Internet, in dem Fakten viraler gehen als Lügen. Unser Feed gehört uns. Und keinen Tech-Bros, die nur den eigenen Gewinn im Sinn haben.
Heute veröffentlichen wir unseren Trusted-Flagger-Jahresbericht 2025. Wir zeigen transparent, wie wir gegen digitale Gewalt vorgehen. Von der Meldung strafbarer Inhalte wie Deepfakes oder gestohlener Nacktbilder bis zur Reaktion der Plattformen. Hier geht's zum Bericht: https://hateaid.org/publikationen/?mtm_campaign=trusted-flagger&mtm_kwd=mastodon-jahresbericht-2025#some
Kommt das Social-Media-Verbot? Die Handlungsempfehlungen der Expertenkommission zum Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt im Auftrag des Bundesfamilienministeriums lassen mehr Fragen offen, als sie beantworten. Für uns ist klar, es ist jetzt Zeit zu handeln.
Darum fordern wir: https://hateaid.org/hateaid-fordert-altersgerechte-zugaenge-fuer-heranwachsende/?mtm_campaign=social-media-verbot&mtm_kwd=mastodon-gf-zitate-expertenkommission
Wir suchen Verstärkung! Als Head of People & Management sorgst du dafür, dass hinter den Kulissen alles rundläuft: von Personalfragen und Admin-Themen bis zur Organisationskultur. So schaffst du die Voraussetzungen dafür, dass wir uns jeden Tag für Menschenrechte im Netz einsetzen können. Zur Ausschreibung: https://hateaid.jobs.personio.de/job/2693621?mtm_campaign=job&mtm_kwd=mastodon
Der Generalstaatsanwalt von Florida erhebt schwere Vorwürfe gegen OpenAI. Und das als Republikaner. Uthmeiers Klage steht im Widerspruch zu den Ansichten von Trump und vielen seiner republikanischen Kolleg*innen.
Einzelne Stimmen kann die Politik ignorieren – Zehntausende nicht. Deswegen geben wir auf den letzten Metern nochmal alles, um so viele Unterschriften wie möglich für unsere Petition zu sammeln. Es muss endlich Schluss sein, dass Plattformen mit dem Leid von Betroffenen Geld verdienen. Unterstützt uns dabei und teilt die Petition: https://hateaid.org/petition-notyourbusiness/?mtm_campaign=ibsa-notyourbusiness&mtm_kwd=mastodon-last-call
Wenn dir Pressemitteilungen und ausführliche Artikel genauso leicht fallen wie knackige Headlines, dann bist du bei uns richtig. Bewirb dich als Redakteur*in und setze dich gemeinsam mit uns für Menschenrechte im Netz ein: https://hateaid.jobs.personio.de/job/2592768
Menschenrechte gelten auch im Netz – und du kannst uns unterstützen, sie zu verteidigen. Ob mit Finanzexpertise oder Jura-Background: Wir suchen aktuell in verschiedenen Teams Verstärkung:
👉 Mitarbeiter*in Accounting
👉 Diplom-Jurist*in
Mehr Infos zu beiden Stellen: https://hateaid.org/jobs/
„Hier geht es nicht um uns.” HateAid-CEO Anna-Lena stellt in ihrer Rede im Europäischen Parlament klar, worum es stattdessen geht: unsere Rechte im Netz. Und die Frage, ob Europa zu seinen eigenen Werten und Regeln steht oder sie über Bord wirft, sobald der Druck aus den USA wächst.
Quelle: European Union. (2026, 25. Februar). Committee on the Internal Market and Consumer Protection Ordinary meeting: https://multimedia.europarl.europa.eu/en/webstreaming/imco-committee-meeting_20260225-1430-COMMITTEE-IMCO
Was gefälschte Nacktaufnahmen mit einem Ausflug zum CDU-Parteitag zu tun haben, erfahrt ihr im Video.
Unsere Themen sind komplex – dein Design macht sie verständlich. Komm in unser Team und bring unseren Einsatz gegen digitale Gewalt in Form: als Animation, Broschüre oder Reel. Dabei behältst du unser Corporate Design im Blick und entwickelst es mit uns stetig weiter. Zur Ausschreibung: https://hateaid.jobs.personio.de/job/2555217?display=de
Geklaute Nacktbilder im Netz. Betroffene kämpfen dagegen an, während Google und Co. Profit damit machen. Das erlebt seit Jahren unsere Klientin Laura. Big Tech muss gesetzlich zur Verantwortung gezogen werden – damit ungewollt verbreitete Bilder dauerhaft unauffindbar sind.
👉 Jetzt Petition unterschreiben und teilen! https://hateaid.org/petition-notyourbusiness/?mtm_campaign=ibsa-notyourbusiness?mtm_kwd=mastodon-1-1
Justizministerin Hubig, Digitalminister Wildberger, handeln Sie!

