Umbruch Bildarchiv
mastodon 4.7.2+glitchGegen die Unterbelichtung der linken Bewegung
Das Umbruch-Bildarchiv wurde 1988 gegründet. Engagierte FotografInnen stellen ihre Bilder dem Archiv zur Verfügung und nutzen es selbst für eigene Veröffentlichungen. Mittlerweile beherbergt Umbruch mehr als 150.000 Fotos.
Umbruch Bildarchiv
Lausitzer Straße 10
D-10999 Berlin36
Noch vor der #Sommerpause will der #Bundestag ein massives #Überwachungspaket beschließen – mit KI-Fahndung, biometrischem Internetabgleich und #Palantir-Software für die #Polizei. Über 1.000 Menschen protestierten am 13. Juni 2026 in Berlin gegen die geplante digitale Aufrüstung und Massenüberwachung. Die Demonstration zog lautstark und begleitet von Pyro und Rauch von der Warschauer Straße zum Görlitzer Park und weiter zum Rio-Reiser-Platz.
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Kreuzberg. Sehnsuchtsort, Mythos, Alltag, Idylle, Absturz, Experimentierfeld, Traum und Versprechen auf die Zukunft, Geldmaschine und Existenzangst. Eindrücke der ersten Jahre nach dem Mauerfall in Bildern festgehalten. Die Hauptstadt zieht erst einmal vorbei. Kreuzberg auf der Warteliste der Spekulant*innen und Skrupellosen. Verschnaufpause für kurze Zeit, dann werfen sie ihre Schlaglichter in die Straßen und Höfe des Bezirks. Aber das ist eine andere Geschichte…
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Seit 2013 beschwert sich Familie SC aus der Erkstrasse in Neukölln bei ihrem Vermieter über Schimmel und eine defekte Heizung in ihrer Wohnung. Aber nichts wird repariert. Es ist nicht nur ärgerlich, wenn auf einmal das Licht oder die Waschmaschine ausgeht. Schimmel ist gesundheitsschädlich. Für eine Familie mit zwei kleinen Kindern (4 und ein Jahr alt) eine herbe Belastung.
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Am 19. April 2026 demonstrierten in #Oldenburg rund 2000 Menschen in Gedenken an den 21-jährigen #Lorenz A., der vor einem Jahr in Oldenburg von einem #Polizisten erschossen wurde. Die Initiative „Gerechtigkeit für Lorenz“ erinnerte auch an weitere Opfer tödlicher #Polizeigewalt, Qosay #Khalaf, Ibrahima #Barry und Mouhamed Lamine #Dramé und forderten Aufklärung und Konsequenzen.
Obwohl die Anklage bereits am 5. November 2025 erfolgte, gibt es bis heute noch keinen Gerichtsprozeß gegen den Polizisten der Lorenz am 20. April 2025 mit mehreren Schüssen in den Rücken erschossen hatte. (mehr zur Vorgeschichte)
Die Begründung der Justiz: Überlastung. Für die Angehörigen und Freund*innen von Lorenz ist dieser Verzug unerträglich. In den Redebeiträgen wurde betont, dass die Verzögerung rassistische Kontinuitäten widerspiegle, ein schwarzes Leben scheint in der Priorisierung der Behörden weniger Gewicht zu haben. Während die Ermittlungen gegen das Opfer unzulässigerweise forciert wurden, bleibt die Hauptverhandlung gegen den Schützen aus.
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Mehr Informationen und Fotos beim Umbruch Bildarchiv.
#Polizei #Polizeigewalt #Rassismus #InstitutionellerRassismus #Justiz
Seit dem 12. Juni gelten die menschenrechtsfeindlichen Regelungen des „Gemeinsamen Europäischen Asylsystems“ (GEAS). Gegen die massive Verschärfung des Asylrechts demonstrierten an diesem Tag mehrere hundert Menschen vor dem Roten Rathaus in Berlin.
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#GEAS #Asylrecht ist #Menschenrecht und #Grundrecht #Berlin
Am 19. Mai traf sich die Immobilienlobby im Berliner Admiralspalast zum sogenannten „Tag der Immobilienwirtschaft“ des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA). Der ZIA steht dabei exemplarisch für eine Branche, die wie keine andere für steigende Mieten, Verdrängung und Gentrifizierung steht und sich frecherweise zugleich als Teil der Lösung inszeniert. Während drinnen Vertreter*innen von Konzernen, Fonds und Politik über den Wohnungsmarkt diskutierten, demonstrierten vor dem Admiralpalast Aktivist*innen vom Bündnis gegen Mietenwahnsinn und anderen stadtpolitischen Gruppen. Der Protest ist Teil der Mobilisierung für eine große Demo vor den Wahlen am 5. September unter dem Motto: Her mit den Wohnungen – runter mit den Mieten.
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#Mietenwahnsinn #KeineProfiteMitDerMiete #Mietenproteste #Wohnungsbau
In der Habersaathstraße 40-48 wird seit Jahren versucht, Menschen mit Drohungen und Gewalt aus ihren Wohnungen zu vertreiben. Seit vier Monaten leben die Mieter:innen ohne Heizung und Warmwasser. Leerstehende Wohnungen werden im Auftrag des Vermieters demoliert, Türen eingetreten, Sanitäranlagen zerstört. Schlägertrupps im Haus – Angst gehört für die Bewohner:innen zum Alltag.
„Das geht uns alle an!“ Der Berliner Mieterverein, das Bündnis gegen Verdrängung & Mietenwahnsinn, das Bündnis gegen Zwangsräumungen und andere organisierten am Samstag, den 28. März eine Soli-Demonstration für die Habersaathstraße. 400- 500 Menschen kamen zur Unterstützung und um Druck zu machen, das die Bewohner*innen der Habersaathstraße nach dem langen Winter endlich sicher in ihren Wohnungen bleiben können. Kein Abriss! Mieter:innen schützen! Bezahlbare Wohnungen retten! Rekommunalisierung jetzt!
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Zum internationalen Tag gegen #Polizeigewalt versammelten sich am 15. März 2026 mehrere hundert Menschen in Berlin-Kreuzberg zum Gedenken an die Opfer von Polizeigewalt mit anschließender Demonstration für Gerechtigkeit und ein Ende staatlicher tödlicher Gewalt.
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Wenn man außergewöhnliches oder skurriles entdecken möchte, ist Berlin absolut der richtige Ort. Immer werde ich bei Spaziergängen durch die Stadt von sehenswertem, schrägem oder einfach originellem überrascht. Auch meine Kamera hat ein Auge dafür.
Diese Bilder entstanden in den Jahren 2015-2025.
Unter dem Motto „Gegen die Gesamtscheiße“ startete die diesjährige revolutionäre 1. Mai-Demonstration unter der Beteiligung mehrerer 10.000er Teilnehmer*innen vom #Oranienplatz in #Kreuzberg. Marxistische Jugendgruppen, Pali-Solidaritäts-Bewegung und ein großer Antifablock bildeten den Anfang. Ein sich schon am Mittag bildener „Menschenteppich“, durch verschiedenste angemeldete und auch nicht angemeldete Party- und Feierangebote in großen Teilen von Kreuzberg erschwerte den Start und einen geschlossenen Demozug. Stundenlange Verzögerungen waren die Folge. Ein Teil der Demo schaffte es die Route einzuhalten, der andere Teil blieb erstmal stecken. Ab dem #Görlitzer Park wurde der #Antifa-Block von einem dichtem #Bullenspalier begleitet. Am Rande der Demo wurden #Nazi-Influencer vertrieben, es gab zahlreiche #Solidaritätsgrüße von Balkonen und der Bordsteinkante. Gegen 23.00 Uhr erreichte die Demonstration den Abschlußkundgebungsplatz am #Südstern. Dort ließen es sich die #Bullen nicht nehmen, Teile des Antifablocks anzugreifen, durch Geschlossenheit konnte dieses abgewiesen werden. Was bleibt von diesem Tag? 10.000de waren auf der Straße, organisiert und auch weniger organisiert, und ein Gefühl, das Mensch nicht allein ist mit der Gesamtscheiße um uns herum.
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Über viele Jahre hingen an der legendären Brandmauer an der Oranien-/Ecke Manteuffelstraße weithin sichtbar Wandbilder zu aktuellen Highlights linker Bewegungsgeschichte. Mittlerweile sind die Bäume in der Brache so hoch gewachsen, dass jetzt keine Plakate mehr an dieser Wand hängen. Das Plakatief-Kollektiv sucht einen alternativen Platz vor Ort, ist aber auch an anderer Stelle aktiv, am Hausprojekt Rote Insel. 2026 wird Plakatief ein Vierteljahrhundert alt. Happy birthday!
Hier eine kleine Auswahl aus 25 Jahren Wandbilder aus der „fabelhaften Welt des Widerstands“ auf einer Kreuzberger Brandwand. Die vollständige Dokumentation aller Wandbilder findet ihr auf umbruch-bildarchiv.de.
Zum Abschluss des feministischen Kampftages zogen am 8. März bis zu 2.000 Menschen gegen das Patriarchat durch #Kreuzberg. Unter dem Motto „Fight by Night – Wir rechnen ab!“ lief die Demo lautstark vom #Mariannenplatz zum #GörlitzerPark. An mehreren Ecken wurde die Demo durch Pyro und Feuerwerk begrüßt. Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.
Rund 1.500 Menschen nahmen sich am 1. Mai 2026 die Straßen von Berlin-Charlottenburg, um gegen Patriarchat, Kapitalismus, Faschismus und Imperialismus zu protestieren.
Fotos und mehr Infos beim Umbruch Bildarchiv.
Am Donnerstag, den 11. Juni 2026, zog nachmittags eine kleine aber bunte und laute Demonstration durch die alte West-Berliner City rund um Zoo und Breitscheidplatz. Sie war der Abschluss einer Aktionswoche gegen das Finanzinvestorentreffen SuperReturn im Hotel InterContinental.
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#privateequity #finanzinvestoren #vermögensverwalter #versicherungen
Am 18. April demonstrierten in vier bundesdeutschen Städten an die 80.000 Menschen für die #Energiewende und den beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energie aus Wind und Sonne. In #Berlin begann die Demo von über 20.000 Teilnehmerinnen am Invalidenpark. Dort ist auch das Energie- und Wirtschaftsministerium von Frau #Reiche. Diese #CDU-Ministerin glänzte in den letzten Monaten durch eine offene #Lobbypolitik für die fossile Industrie und die großen Gaskonzerne wie #EON und #RWE.
Katherina Reiche holte sich Ratschläge von den Energiekonzernen, wie ein beschleunigter Ausbau von Großbatteriespeichern zur Verhinderung der #Dunkelflaute zugunsten der geplanten #Gaskraftwerke verhindert werden kann und Frau Reiche sprach sich auch für die Renaissance der #Atomkraft aus. Diese Frau ist eine „grandiose Fehlbesetzung und soll sofort zurücktreten“, so eine Kundgebungsrednerin des breiten Bündnisses von ‚Friday for Future‘ über ‚Greenpeace‘ und ‚Campact‘ bis zu Wirtschaftsvertretern aus der Branche der Erneuerbaren. Gerade jetzt zeige sich wie fundmental wichtig die Erneuerbaren sind für einen stabilen #Strompreis, für die #Klimaziele und eine Unabhängikeit von #Autokraten der Öl- und Gasexportländer.
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Mehrere hundert Menschen demonstrierten am 5. April in #Friedrichshain in Solidarität mit zwei Jugendlichen, die Ende März von #Neonazis mit einer Machete verletzt worden waren. In der Nacht vom 24. März auf den 25. März 2026 wurde eine junge #Antifaschistin zusammen mit einer Freund:in auf ihrem Heimweg von #Faschisten in Friedrichshain angegriffen. Sie schlugen der Antifaschistin mehrmals mit einer Machete auf den Kopf, was diese nur knapp abwehren konnte, indem sie die Arme hochriss. Besucher*innen des linken Ladens #Supamolly bemerkten den Angriff und kamen zur Hilfe, woraufhin die #Nazis flohen. Dabei riefen sie „Scheiß Punker“ und „Sieg heil“.
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