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Robert Lorenc
@boblinger77@mastodon.social
Czorneboh, Nordseite & Bezuncanisches
#noAfD #Antifa #Eisenbahn
Lausitz / Łužica / Europa
Freier Kurator
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sorbischen Institut Bautzen/Serbski institut Budyšin
brotlos.weebly.com
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Joined April 25, 2022
Wer in #Görlitz stabile Menschen unterstützen möchte, der kann in den nächsten Wochen ja immer mal wieder sein Mittag bei Herrn Schneider im Wichernhaus zu sich nehmen. Der hat nämlich den für September gebuchten #Steimle nach dessen letzten Bühnen-Tiraden ausgeladen und jetzt ist das Gezeter bei Wutbürgers groß.
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Hach, der Kirschentunnel im Kindheitstal.
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Ich wiederhole mich, aber: Nie seit ich 1990 beigetreten wurde, wurde ich schlechter regiert als seit einem Jahr von #Merz / #Klingbeil. Es ist eine bodenlose Frechheit und Schande.
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#Gemperle ist eben über die Ramzova und nähert sich bei #TCrno12 Parcours 2a. Ich bin im Sommer 2025 da oben im Altvatergebirge in den östlichen #Sudeten herumgewandert. Hier könnt ihr einen Faden dazu lesen und Bilder schauen:
https://mastodon.social/@boblinger77/115038275343085118
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Offizielle Zweišprachigkeit ist Slepo kommunal wieder wichtig. Hier ist die Wahl auf Obersorbiš gefallen. Seine eigene Übergangsvariante zwischen h und g behält man sich fürs nicht ganz so Offiziöse ponašemu. #LinguisticLandscape #Serbja
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@HagenDomaschke@dresden.network Ich würde ja gern eine deutsche Sprachvariante begründen, die eine größtmögliche wortwörtliche Übertragung des Sorbischen darstellt. Es wäre so ulkig, so zu reden!! @nyca@kolektiva.social ist bestimmt auch dafür gewinnbar!
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Die Fichten und Tujas hat noch meine Oma gepflanzt. Sie wollte immer Gärtnerin werden. Nach der Übersiedlung an den obersorbišen Weltenrand im Bergšatten hat sie das dann sehr ausleben können. Ich laufe heute noch ins Brandenburgische in ihr Kindheitsdorf. Hallo, Vorfahren! Ja was widźu.
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Den Bahnhof von Slepo/Schleife zeichnet aus, dass hier am Stellwerk noch Personal seinen Dienst verrichtet. Und dass der Eingang diesen Ostereibogen als Rahmung hat. Was natürlich passend ist, wězo.
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Das Vorfahren-Sägewerk. Die Werkhalle ist noch original vom Dichter-Förster-Fabrikanten-Urgroßvater, den Turm hat die Baufirma ergänzt, der das Ganze heute gehört. Dahinter stand das Holzhaus aus den Vatergedichten. Ist heute ein Garten mit Teich. Auch šön.
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Ich gehe hier ja heute nicht nur des Biografischen wegen. Sondern eigentlich wegen des Muskauer Faltenbogens, den ich immer schon mal bewandern wollte. Ein vom Skandinaviengletscher hinterlassenes Endmoränen-Hufeisen, so bilderbuchhaft, dass es heute ein UNESCO-Geopark ist. Da vorn war das Gletschertor. Aus ihm heraus fliesst die Struga. So ist das in der #Lausitz. Es ist immer noch was Zweites da, das man nicht immer gleich sieht.
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Das hier gab es damals noch nicht. Das ist die "Kochtopfsiedlung", wie es mir ein Tagebau-Umgesiedelter im nahen Trjebin/Trebendorf mal sagte. Gehört der Braunkohle, Mietwohnungen für alte Leute. Die sich dort gegenseitig in den Kochtopf schauen können, der baulichen Kompaktheit wegen. Für Leute mit bäuerlichen Vorfahren aus den Struga-Dörfern eher indiskutabel, so hörte ich es zwišen den Zeilen heraus.
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Der Rauch des Kraftwerks, seit sechzig Jahren überm südlichen Horizont nun schon. Der Bagger ist jetzt da, man kann ihn in Slepo überall hören, wie er die Erde wegkratzt, wo einmal Trebendorf-Hinterberg und das Jagdschloss waren. Autolärm auch, die Leute fahren sehr schnell durch die Dorfinsel von Weißwasser nach Spremberg. Nicht viel Stille mehr über der Struga.
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Am Wegesrand eine Kastanie, die auch ein sorbišer Erinnerungsort ist.
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Das Land riecht nach Erde, Wasser, Frost und Fuchs.
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Ok, Elefant im Raum: Der katholiše radiboriše Urgroßvater hat hier ein Sägewerk gebaut, der Großvater den Angelverein geführt und den Vater hier seine #Kindheitslandschaft gefunden. Erzählte Erinnerungen der Vorfahren umgeben mich. Zum Beispiel dieses Wäldchen hier, gleich bei Sägewerk und Bahn. Da haben sich in den ersten Nachkriegstagen ein paar Nachbarjungs beim Spielen mit Kriegsmunition um Gliedmaßen und zum Teil Leben gebracht. Heftige Ausmahlung in den Berichten.
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Besagte Struga. Muss ich nichts zu sagen, hat nanjo alles šon gemacht.
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Nowy Miłoraz. Kurz vor Kohlešluss noch umgesetzt. Das ganze "glückliche Kindheitsdreieck" auf Norden gedreht. Immerhin sind Rowno und Mułkecy noch von der Šippe gešprungen.
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Drinnen die Torhäuser, die sich im Winter nur für die Zamperer öffnen. Und hier und da ein Holzhaus aus den Zeiten davor. Als noch keiner in Wald und Busch Ziegel brannte und die Štandesherršaft wegen Peripherie und Pückler im Grunde pleite war.
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@chrib@sueden.social Geh unbeding durch den Bergfichtenwald unterhalb der Babourka-Baude. Magisch!
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Von der Sägewerksecke geht der Blick rüber zum Dorf. Šulwegblick von nanjo und den Gešwistern.
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Der Frost schaut aus dem Acker in der Dorfinsel an der Struga. Die Weiden ahnen schon was.
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@sebastiankroeckel@mastodon.social Im Rahmen von #Draußen: nein. Aber ich verabrede mich gern außerhalb des Projekts mit Menschen zum Wandern. Bin nämlich ein geselliger Typ :)
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