AWI
Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung
Wir forschen zu Eis, Meer und Klima.
AWI-Wissenschaftler:innen entdecken neue Insel auf Polarstern-Expedition in der Antarktis. 🏝️
Das Team wurde plötzlichen Auftauchen einer Insel überrascht, die zuvor auf den vorhandenen Seekarten lediglich als Gefahrenzone verzeichnet war. Die Insel ist etwa 130 Meter lang, 50 Meter breit und ragt ungefähr 16 Meter aus dem Wasser.
Fotos: Christian Hass / Simon Dreutter
Der Neubau der Polarstern nimmt Fahrt auf: Ein 5,66 Meter langes Modell hat im Eiskanal der HSVA erfolgreich gezeigt, was der künftige Forschungseisbrecher leisten kann. 🧊🚢
Auch die Verträge der Bauwerft TKMS mit Zulieferern für den Schiffsbau sind auf einem guten Weg. Insgesamt wurden bis dato mehr als 30 Aufträge an knapp 20 Unternehmen vergeben.
Der Bau des Schiffes soll planmäßig im Frühjahr 2027 beginnen.
Video: AWI/ Ocean Architects
Wo sind die Folgen der Klimakrise in Deutschland schon heute sichtbar? 🌍🌡️
Der neue Atlas der Klima-Extreme veranschaulicht, wie sich das Klima in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat und welche Auswirkungen bereits spürbar sind. Daten des Deutschen Wetterdienstes bilden die Grundlage.
Entstanden ist der Atlas am AWI im Helmholtz-Verbund REKLIM.
Ihr könnt ihn kostenlos bestellen oder online durchblättern unter https://www.reklim.de/wissenstransfer/informationsprodukte/atlas-der-klimaextreme/inhalt-atlas-der-klimaextreme/
50 Jahre Polarforschungsgeschichte! ❄️
Am 21. April 1976 wurde die Georg-Forster-Station der damaligen DDR in der Antarktis eröffnet – die erste ganzjährig betriebene deutsche Forschungsstation und ein Meilenstein in der Geschichte der ostdeutschen und später gesamtdeutschen Polarforschung.
https://www.awi.de/ueber-uns/service/presse/presse-detailansicht/50-jahre-georg-forster-station.html
Foto: Hartwig Gernandt
Die Weltnaturschutzunion hat den Kaiserpinguin auf die Rote Liste der gefährdeten Arten gesetzt. Grund dafür ist der Klimawandel: Das schrumpfende Meereis in der Antarktis erschwert die Brut und die Nahrungssuche. Forschende warnen, dass sich die Bestände deutlich verschlechtern könnten, wenn die Erwärmung ungebremst weitergeht und ein wirksamer Klimaschutz ausbleibt.
Im Gespräch mit der ARD Tagesschau ordnet der AWI-Wissenschaftler Simeon Lisovski das Thema ein.
🌍❄️ Rekordbohrung unter dem Ross-Schelfeis in der #Antarktis!
Das internationale Antarktis-Forschungsbohrprojekt "SWAIS2C", an dem auch das AWI beteiligt ist, hat einen großen Erfolg erreicht: Dem Team gelang es, in der Westantarktis – rund 700 Kilometer von der neuseeländischen Scott Base entfernt – den bisher längsten den bisher längsten #Sedimentkern (228 m) unter einem aufliegenden Abschnitt des Ross-Schelfeises zu erbohren.
@kieluni@social.schleswig-holstein.de
Foto: Ana Tovey SWAIS2C
Herzlich willkommen zurück in Bremerhaven, Hajo!
Mit Hajo Eicken übernimmt heute ein international renommierter Glaziologe die Leitung des AWI. Nach knapp drei Jahrzehnten an der University of Alaska in Fairbanks, zuletzt als Leiter des International Arctic Research Center (IARC), kehrt er nun an unser Institut zurück.
Fotos: Kerstin Rolfes
In der neuen Folge des Podcasts „Erde und Umwelt“ @helmholtz@helmholtz.social spricht Holger Klein mit der AWI-Meereisforscherin Stefanie Arndt über ihre Arbeit in den Polarregionen.
Mitten im antarktischen Sommer erreicht er sie an Bord des Forschungseisbrechers Polarstern. Im Rahmen der „Summer Weddell Sea Outflow Study“ ist die AWI-Wissenschaftlerin unterwegs, um Schnee und Eis im Weddellmeer zu untersuchen.
🎧 https://erdeumwelt.podigee.io/
@GFZ@helmholtz.social @hereon@helmholtz.social @ufz@helmholtz.social @geomar_de@helmholtz.social @fzj@social.fz-juelich.de @ufz@helmholtz.social @KIT_Karlsruhe@social.kit.edu
Die Polarregionen spielen eine zentrale Rolle im Erdsystem. Sie tragen unter anderem zur Stabilität von Klima und Meeresspiegel bei.
AWI-Direktor Hajo Eicken erklärt, warum Veränderungen in Arktis und Antarktis auch für Deutschland relevant sind.
Neue Studie von AWI-Wissenschaftler Ole Zeising: Der Boden unter dem antarktischen Thwaites-Gletscher zeigt eine komplexe Untergrundstruktur mit steilen Gesteinsrücken und großräumig wasser-gefüllten Sedimenten.
Die neuen Ergebnisse zeigen, dass bisherige Computermodelle die komplexen Bedingungen nicht ausreichend berücksichtigen, obwohl diese den Rückzug des Gletschers entscheidend beeinflussen.
AWI-Direktor Hajo Eicken hat im Rahmen einer Delegationsreise gemeinsam mit Forschungsministerin Dorothee Bär das Norwegian Polar Institute in Tromsø besucht.
"Deutschland und Norwegen verbindet eine langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Polarforschung", sagt Hajo Eicken. "Diese Partnerschaft weiter zu vertiefen, ist gerade jetzt entscheidend, um den komplexen Veränderungen in der Arktis gemeinsam zu begegnen."
Foto: NPI
Neue AWI-Studie zeigt, dass kombinierte Hitze-Dürre-Ereignisse künftig häufiger auftreten werden und vor allem Länder treffen, die vergleichsweise wenig zum Klimawandel beitragen.
Theater im Eis:🧊🎭 Ein vierköpfiges Team des Deutschen Theaters befindet sich in der #Antarktis, um dort ein Theaterstück zu produzieren. Sie leben und arbeiten für vier Wochen an unserer Neumayer-Station III, um die Antarktis hautnah zu erleben und ihre Erfahrungen im Stück “POLARIS” dem Publikum näherzubringen.
Im Rahmen einer Veranstaltung gab es einen ersten Vorgeschmack für das Publikum mit einer Liveschalte in die Antarktis.
Foto: Deutsches Theater Berlin
International and highly relevant: Last week, 66 researchers from Germany, the USA, Norway, Finland, Switzerland and other countries gathered in Potsdam for the Arctic System Science Conference.
The conference covered the latest insights into polar research, including the findings of the MOSAiC expedition as well as future initiatives such as the TARA Polar Station and the Antarctica InSync project.
Photo: Alexander Schulz
Seit Februar ist das GTNP-P offiziell Teil des Globalen Klimabeobachtungssystems (GCOS). Das wird von der Weltorganisation für Meteorologie der Vereinten Nationen, der Zwischenstaatlichen Ozeanographischen Kommission der UNESCO, dem Umweltprogramm der UN und dem Internationalen Wissenschaftsrat betrieben.
Die GCOS-Netzwerke spielen eine wichtige Rolle bei der Beobachtung von Klimavariablen, die für das Verständnis von Veränderungen im terrestrischen System von Bedeutung sind.
📸 A. Bombelli
