Open post StefanLindow @stefanlindow@brandenburg.social · 7mo ago Replying to @felwert@fedihum.org @stefanlindow Naja, unser Beitrag ist ja gerade nicht aus theologischer, sondern aus religionswissenschaftlicher Perspektive geschrieben. Und da interessiert uns sozialwissenschaftlich, wie sich konkret Religion in der Gesellschaft ausprägt und welche Wirkung sie entfaltet. Dabei sind Diskurse – religiöse Diskurse, aber auch gesellschaftliche Diskurse über Religion – ein wichtiger Untersuchungsgegenstand. @felwert ah, danke! da ich selber sozialwissenschaftler bin, ahnte ich das, aber wollte aber nochmal nachfragen!
Open post StefanLindow @stefanlindow@brandenburg.social · 7mo ago Replying to @felwert@fedihum.org Was es in der Praxis eigentlich recht wenig gibt, sind Arbeiten an der Schnittmenge: Also die Erforschung von Digital Religion mit DH-Methoden. Hier sehen wir großes Potenzial für zukünftige religionswissenschaftliche Forschung. Aber auch einen möglichen Beitrag der Religionswissenschaft, die seit langem sozialwissenschaftliche und historisch-philologische Traditionen verbindet, zu den Digital Humanities. 6/6 @felwert Sehr interessant! Für uninitierte wie mich: Welche Fragenstellungen konstituieren diese Schnittmenge?
Open post StefanLindow @stefanlindow@brandenburg.social · 7mo ago Replying to @felwert@fedihum.org @stefanlindow M.E. vor allem das „Big Data“-Argument: Kommunikation in sozialen Medien ist so umfassend, dass es hilfreich ist, mit „distant reading“-Methoden auch einen Überblick über Diskursfelder zu bekommen und ggf. thematisch zielgerichtet Sampeln zu können. Gleichzeitig müssen solche Ansätze wieder qualitativ kontextualisiert werden (was reine Computational Social Science-Ansätze häufig nicht machen). Solche Mixed-Method-Designs sind hier fruchtbar. @felwert Spannend! Und zu welchem Erkenntniszweck untersucht Theologie Diskursfelder? oder anders gefragt, welche Subdisziplin ist dies bei euch?