Individuelle Arbeits- oder einen Tarifverträge können übrigens eine abweichende Regelung von der Pflicht zur AU ab dem ersten Krankheitstag enthalten.
Ab in die Gewerkschaft. Jetzt.
mastodon 4.7.3+glitchUnternehmenskommunikation & Projektmanagement bei Tag - Dungeons & digitale Bürgerrechte bei Nacht.
Kreissprecher @dielinkelippe@fedifreu.de
Mitglied im Stadtrat Oerlinghausen
Individuelle Arbeits- oder einen Tarifverträge können übrigens eine abweichende Regelung von der Pflicht zur AU ab dem ersten Krankheitstag enthalten.
Ab in die Gewerkschaft. Jetzt.
Bei over 9000 Grad durfte ich heute einen Workshop für das Welthaus Bielefeld halten, den ich "BigTech entmystifizieren - Kritik, globale Gerechtigkeit & nachhaltige Alternativen" genannt habe.
Es war ein wilder Ritt über hyperkapitalistische Social-Media-Plattformen, europäisches Datenschutzrecht, KI-Einsatz und die ethischen Implikationen bei uns und im globalen Süden.
Zum Abschluss wurde ein praktischer Teil zu mehr Datenschutz auf dem eigenen Smartphone serviert, bei dem ich mich großzügig bei vorhandenem Material der @Datenpunks@fedifreu.de bedient habe.
Krass dass die Leute bei diesem Wetter so brav durchgehalten haben, vielen Dank dafür.
Nachts durch verzweifelte Schmerzensschreie der Nachbarn geweckt werden, weil Elfmeterschießen.
Kartoffelmänner entdecken Onlinepetitionen, um die Abschiebung des Bundestrainers zu fordern.
Friedrich Merz wird nicht für seine menschenfeindliche Politik beschimpft, sondern weil er sich "falsch" zu Fußball geäußert hat.
"Nacht der Schande" ist eine beschreibende Formulierung in einer echten Zeitung.
Alle völlig fertig.
Die Bundesregierung plant massive Einschnitte im Gesundheits- und Sozialwesen. Im Gesundheitsbereich sollen Milliarden eingespart werden – mit Kürzungen bei Krankenhäusern, Praxen und dem Pflegebudget.
Gleichzeitig drohen Leistungseinschränkungen in der Kinder- und Jugendhilfe, der Eingliederungshilfe und anderen sozialen Bereichen. Die Folgen werden Beschäftigte, Nutzer:innen sozialer Angebote,
Patient:innen und ihre Familien gleichermaßen treffen.
Auch im Kreis #Lippe werden diese Angriffe spürbar sein: weniger Personal, schlechtere Versorgung, längere Wartezeiten und ein wachsender Druck auf soziale Einrichtungen. Während für Aufrüstung
und Militarisierung immer neue Milliarden bereitgestellt werden, soll bei Gesundheit, Pflege und sozialen Leistungen gespart werden.
Deshalb wollen wir gemeinsam Widerstand organisieren. Wir sind aktuell eine kleine Gruppe von Beschäftigten, Gewerkschafter:innen und Mitgliedern der Partei die Linke die ein Antikürzungsbündnis im Kreis Lippe aufbauen wollen und wir veranstalten unsere erste Demonstration am
04.07.26 um 14 Uhr am Theaterplatz 1 in Detmold.
Wir möchten möglichst viele Menschen dafür gewinnen, sich daran zu beteiligen. Ob Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialwesen, Gewerkschafter:innen, Betroffene, Angehörige oder solidarische Unterstützer:innen – wir brauchen jede und jeden.
Die Erfahrung zeigt: Verbesserungen wurden nie geschenkt, sondern immer gemeinsam erkämpft. Wenn wir verhindern wollen, dass die Kosten von
Krise, Aufrüstung und Profitsicherung auf die Mehrheit der Bevölkerung abgewälzt werden, müssen wir uns jetzt zusammenschließen und aktiv
werden.
Heute ist der bundesweite Aktionstag „Kommunen am Limit“ – ein Aufruf der kommunalen Spitzenverbände, um auf die dramatische Finanzlage der Städte und Gemeinden aufmerksam zu machen. Allein 2025 mussten Kommunen in Deutschland ein Defizit von über 30 Milliarden Euro verkraften, für 2026 wird mit einer Neuverschuldung von 18 Milliarden Euro gerechnet. Bund und Länder legen immer mehr Pflichtaufgaben fest, ohne die Finanzierung sicherzustellen.
Oerlinghausen ist kein Einzelfall, sondern ein konkretes Fallbeispiel von vielen: Unsere Bergstadt bleibt 2026 in der Haushaltssicherung, muss weiter sparen und der Haushaltsbeschluss verzögert sich, weil die Politik sich über das weitere Verfahren uneins ist.
Die Folgen vor Ort: Kein Spielraum für Investitionen, gestrichene Angebote und verschobene Projekte.
Der Aktionstag zeigt: Die Krise ist real – und sie betrifft uns alle. Es braucht endlich Lösungen, die den Kommunen Luft zum Atmen geben.
Ich hab für die nächste Ratssitzung im Juli zwei Anträge im Namen der @dielinkelippe@fedifreu.de eingebracht, die dieses Problem im Haushalt adressieren. Mehr dazu demnächst.
10 Uhr, 35 Grad.
Der Nachbar startet mit dem Aufsitzrasenmäher.
Stromausfall im gesamten Dorfgebiet.
Kaffee auf dem Gaskocher aus dem Campingmobil.
In den Garten gucken anstatt alle Leiden dieser Welt auf dem Fernseher.
Werd ich leider Morgen wieder vergessen haben.
Nichts erwartet und diese Erwartungen wurden noch untertroffen.
Wenn ich in abendlicher Runde öfter Mal erzähle, dass ich in meinem Erwachsenenleben schon gut zwei Dutzend Male Ziel einer Personenkontrolle durch die Polizei gewesen bin - davon so ca. 50/50 im Auto und zu Fuß - ist das Erstaunen immer groß:
Der Typ der eben noch sauer war, dass wir 7 Minuten zu spät zum Essen gekommen sind und dann eine Stunde darüber erzählt wie geil "Alfredissimo" immer war, wird regelmäßig von der Polizei rausgezogen, wieso das denn?
Und ich bin tatsächlich auch selber Schuld:
Einmal ist es der schwarze Regenschirm auf der Rückbank, der eine Waffe hätte sein können.
Bei Regen und Wind bemühe ich mich nach erfolgter Gefährderansprache mir gegenüber diesbezüglich stets, selbigen Schirm in wenig agressiver Art und Weise zu halten.
Meine schwarze Sporttasche von American Apparel - auf jeden Fall unangefochtene Nummer Eins der Gründe mich anzuhalten - hab ich irgendwann gegen ein helleres Modell getauscht, war es mir doch irgendwann unangenehm dass die Cops so oft in meine verschwitzten Klamotten greifen mussten.
Wenn die Cops aus lauter Not dann eine seit Jahr und Tag besprühte Wand zum Anlass nahmen, meine Einkäufe zu durchwühlen war das ja noch irgendwie lustig.
Als ich nach unserem Umzug auf's Dorf in meiner eigenen Einfahrt für einen Einbrecher gehalten und komplett auseinandergenommen wurde, weil der Horizont der Beamten nicht ausreichte sich vorzustellen, dass so Jemand wie ich zwischen Rentnern und scheiss Schottergärten Wohneigentum erwirbt, blieb dann doch irgendwie der Wille sowas in witzige Partygeschichten zu verpacken auf der Strecke.
Das war die klare Ansage: Du kannst machen was Du willst, DU wirst hier nie dazugehören.
Und nun sitze ich hier und habe Angst, dass ich bei so einer Gelegenheit das nächste Mal vielleicht einfach abgeknallt werde, weil das gerade die Stimmung in Deutschland ist.
Bisschen preaching to the choir hier, aber vielleicht habt ihr ja Leute die ihr schicken wollt:
Morgen zeigen die @Datenpunks@fedifreu.de um 14 Uhr in der Bürgerwache #Bielefeld, wie man sich sein eigenes Social Media kocht.
Mir fällt dabei zu meinem allergrößten Vergnügen die Rolle zu erklären zu dürfen, wieso auf den kapitalistischen Social Media Plattformen alles scheiße ist, und wieso die vorhandene und geplante staatliche Regulierung nur bedingt etwas an der Shituation ändert.
Wenn ich euch dann so richtig, richtig sauer gemacht habe, erscheinen euch drei Engel in Form von @phillo@fedifreu.de @cryptgoat@fedifreu.de und @chpietsch@fedifreu.de um zu zeigen wie es besser gehen kann.
Alle Infos gibt es hier.
Ich freue mich sehr über den Besuch von @Katika@chaos.social und ihren Vortrag in Bielefeld, der am 21. Mai in der Eulenspiegel Buchhandlung steigt.
Anmelden kann und sollte man sich hier.
Also ich find's ganz gut dass die deutsche Nationalmannschaft sich das getraut hat auch mal bei den Großen mitzuspielen.
Ich hoffe dass alle Spaß hatten, denn der gewinnt immer, nicht nur der Erste.
Wie die CDU gegen alles kämpft was auch nur ansatzweise den status quo in unserer Gesellschaft in Frage stellt ist wirklich bemerkenswert.
Während Weltstädte wie Paris zeigen wie eine Stadt prosperieren kann, in der das Auto nicht Zentrum allen Denkens ist, geriert sich Kai Wegner als Verteidiger gegen linke Mobilitätsdiktatur.
Dass diese Leute mit diesen immer gleichen Takes nicht vor Langeweile umkommen, ich begreife es nicht.
https://taz.de/Volksbegehren-zu-Autoverkehr-in-Berlin/!6163437/
Ich schaff es aus dringlichen Gründen nicht zur #CablesofResistance - wenn mir wer das Ticket zum Normalpreis abnehmen will, freu ich mich über eine DM.
Der Umzug auf den Mastodon-Server der @datenfreude@chaos.social ist geglückt.
Hier läuft der Mastodon-Fork glitch-soc, dessen Highlight für mich die Formatierung von Toots mittels Markdown ist.
Außerdem kann ich Euch jetzt mit bis zu 5000 Zeichen volltexten.
Weitere Umzüge werden vermutlich folgen, so ich denn nicht direkt einen Wasserrohrbruch oder Ähnliches im neuen Haus verursache.