Die Linke Kreisverband Lippe
mastodon 4.7.3+glitchEine bessere Welt ist möglich - und wir kämpfen dafür.
Hier schreibt der Kreisverband Lippe der Partei @dielinke@mastodon.social
Heute hat ein breites Bündnis aus demokratischen Kräften am Hermannsdenkmal in Detmold ein klares Zeichen gesetzt: Wir stehen zusammen gegen Rassismus, Faschismus und die völkische Ideologie der AfD.
Durch unseren gemeinsamen Protest konnte der geplante Besuch von Björn Höcke – einem der bekanntesten Vertreter der extremen Rechten in Deutschland – und dem selbsterklärten "freundlichen Gesicht des NS" Helferich verhindert werden.
Das Hermannsdenkmal, ein Symbol des Widerstands gegen römische Besatzung, erinnert uns daran, dass Widerstand gegen Unterdrückung und für Freiheit immer notwendig war und bleibt.
Heute steht der Hermann auch für den Kampf gegen die Feinde der offenen Gesellschaft: gegen Hetze, Ausgrenzung und die Umdeutung unserer Geschichte durch rechtsextreme Kräfte.
Die AfD versucht seit Jahren, historische Symbole für ihre völkische Agenda zu missbrauchen. Doch wir lassen nicht zu, dass sie unsere Erinnerungskultur kapern.
Unser Protest zeigt: Die Mehrheit dieser Region steht für Demokratie, Vielfalt und Solidarität – und wir werden weiter gemeinsam gegen Rechts aufstehen.
Ein großer Dank geht an alle, die heute bei diesem Wetter dabei waren und an alle, die weiterhin für eine offene, freie Gesellschaft kämpfen. Lasst uns laut bleiben!
Am Sonntag bekommen wir am Herrmann Besuch von Faschisten, vielleicht habt ihr ja auch was dagegen, und kommt vorbei.
Moin!
Wir sind der Kreisverband Lippe der Linken und treten vor Ort für die Menschen ein, die sich nicht alles kaufen können, was sie zum Leben brauchen.
Mit knapp 300 Mitgliedern und, seit der letzten Kommunalwahl, einigen Mandaten in den Stadträten der Region haben wir uns dem nicht ganz einfachen Ziel verschrieben, im ländlichen Raum wirksam zu sein.
Erreichbare medizinische Versorgung, ÖPNV der eine echte Alternative zum PKW darstellt und der Kampf gegen Rechts stellen einige Schwerpunkte unserer aktuellen Arbeit dar.
Mit diesem Account setzen wir auch das +1-Prinzip der Initiative @offene_netzwerke@eupolicy.social um.
Das heisst: Wir sind auch noch auf anderen, kommerziellen Plattformen unterwegs, möchten aber als ersten Schritt und proof of concept auch hier aktiv sein.
Und da die Region Lippe im Fediverse ohnehin noch nicht so aktiv ist, haben wir uns auch vorgenommen hier auf stabile linke Veranstaltungen hinzuweisen, bis die entsprechenden Orgas hier vielleicht mal selbst gelandet sind.
#OWL #Lippe #Detmold #Lemgo #BadSalzuflen #Lage #Oerlinghausen #HornBadMeinberg
Solidarität mit dem LiLi Markt in Oerlinghausen Lipperreihe – und allen kleinen Läden, die um ihre Existenz kämpfen!
In ganz Deutschland schließen immer mehr kleine Supermärkte – und das ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis einer Politik, die Großkonzerne und Profitinteressen über lokale Versorgung, Gemeinschaft und soziale Gerechtigkeit stellt. Besonders schmerzhaft trifft es uns jetzt in Oerlinghausen: Der LiLi Markt in Lipperreihe, ein Ort des Zusammenhalts und des ehrenamtlichen Engagements, steht vor der Schließung. Ein weiterer Verlust für unser Viertel, für die Nachbarschaft, für alle, die hier leben und sich einbringen.
Warum ist das ein Problem?
Kleine Läden wie der LiLi Markt sind mehr als nur Einkaufsstätten. Sie sind soziale Treffpunkte, Orte der Begegnung und der Solidarität. Sie schaffen Arbeitsplätze, unterstützen lokale Produzent:innen und sorgen dafür, dass Menschen – besonders ältere oder mobilitätseingeschränkte – vor Ort versorgt sind.
Doch während Discounter und Online-Riesen mit Dumpingpreisen und Steuertricks ihre Gewinne maximieren, ersticken kleine Betriebe in Bürokratie, Mietwucher und unfairem Wettbewerb.
Der LiLi Markt steht auch für etwas Besonderes: für das Engagement von Menschen, die sich freiwillig einbringen, um den Laden am Laufen zu halten. Doch selbst dieses Engagement reicht oft nicht aus, wenn die Rahmenbedingungen gegen einen arbeiten. Statt solche Initiativen zu fördern, setzt die Politik auf Marktkonzentration – und überlässt die Folgen den Kommunen und den Betroffenen.
Was können wir tun?
- Lokal einkaufen – auch wenn es manchmal teurer ist. Jeder Euro, der in kleinen Läden bleibt, ist ein Euro gegen die Macht der Konzerne.
- Solidarisch sein – Nachbarschaftsinitiativen unterstützen, auf Missstände aufmerksam machen, Druck auf Politik und Verwaltung ausüben.
Forderungen stellen
- Mietpreisbremse für Gewerberäume, damit kleine Läden nicht von Spekulant:innen verdrängt werden.
- Steuergerechtigkeit, damit Konzerne ihren fairen Beitrag leisten – statt sich auf Kosten der Allgemeinheit zu bereichern.
- Förderung von Genossenschaftsmodellen und gemeinwohlorientierten Läden, die nicht auf Profitmaximierung, sondern auf Versorgung und Gemeinschaft setzen.
Der LiLi Markt in Lipperreihe ist kein Einzelfall – er ist ein Symbol für eine Entwicklung, die wir nicht länger hinnehmen dürfen. Wir brauchen eine Politik, die Menschen über Profite stellt. Eine Politik, die lokale Versorgung sichert und Solidarität belohnt – statt sie zu bestrafen.
Was denkt ihr? Wie können wir uns gemeinsam für den Erhalt unserer kleinen Läden einsetzen?
Teilt eure Ideen und zeigt Solidarität – in den Kommentaren, auf der Straße und an der Wahlurne.
#RettetDenLiLiMarkt #LokalHandeln #GegenMarktkonzentration #SolidarischEinkaufen #Oerlinghausen #Lipperreihe
Hinter uns liegt eine turbulente Woche:
In #BadSalzuflen konnte durch einen Zusammenschluss aller Ratsmitglieder eine vor zwei Wochen zur dritten stellvertretenden Bürgermeisterin gewählte #noAfD Politikerin direkt wieder abgewählt werden.
Während das im Kurhaus formal durchgezogen wurde, protestierten bei unterirdisch schlechten Wetter stabile Menschen gegen Rechts.
Solche Demos machen einfach unfassbar viel Spass, gerade wenn Menschen aus verschiedenen Parteien und Bündnissen der Zivilgesellschaft zusammenkommen.
In #HornBadMeinberg fand die konstituierende Sitzung des Stadtrates statt, die derzeit noch einige Fragezeichen hinterlässt.
Das Wahlverhalten einer linken Ratsfrau zusammen mit CDU, FDP und AfD sorgt derzeit für hitzige Diskussionen, um es Milde auszudrücken.
Die Meinungen reichen von "geht gar nicht" bis "dit is halt Lokalpolitik" - aber Meinung ist hier unwesentlich.
Sicher ist nur dass erstmal alle Fakten gesammelt werden müssen.
Während viele den Schnee als Winteridylle feiern, zeigt die aktuelle Wetterlage erneut, wie ungleich Menschen in unserer Gesellschaft von Krisen betroffen werden. Glätte, Eis und der massive Ausfall von Bus und Bahn sind kein „ärgerliches Detail“, sondern ein ernstes Problem – vor allem für armutsbetroffene und marginalisierte Menschen.
Wer kein Auto hat, ist auf den Personennahverkehr angewiesen. Wenn dieser ausfällt, kommen Menschen nicht zur Arbeit, zu wichtigen Terminen bei Behörden, zu Arztbesuchen oder zur Schule. Für viele bedeutet ein verpasster Arbeitstag nicht Homeoffice, sondern Lohnausfall, Ärger mit dem Jobcenter oder sogar den Verlust des Arbeitsplatzes. Für Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen gibt es keine Kulanz.
Besonders hart trifft es wohnungslose Menschen. Kälte, Schnee und Eis sind lebensgefährlich, während Notunterkünfte oft überfüllt oder schwer erreichbar sind. Gleichzeitig werden öffentliche Räume unbenutzbar gemacht, statt Schutz zu bieten. Auch ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen sind überproportional betroffen, wenn Wege nicht geräumt, Aufzüge außer Betrieb und Hilfsangebote eingeschränkt sind.
Diese Situation ist kein Naturereignis ohne Verantwortung. Sie legt offen, was seit Jahren politisch versäumt wird: kaputtgesparte Infrastruktur, unzureichende soziale Absicherung und eine Politik, die sich an denen orientiert, die es sich leisten können, flexibel zu sein. Solidarität heißt jetzt nicht nur warme Worte, sondern konsequente soziale Politik – damit Wetterlagen nicht zu sozialen Katastrophen werden.
Heute Pauken und @sonjalemke@ruhr.social die Limo wegtrinken.
Heute waren einige von uns bei der Kundgebung zum bundesweiten Streiktag gegen die #Wehrpflicht in #Bielefeld – laut, entschlossen und gemeinsam!
Wir haben klare Kante gezeigt: Zwangsdienst ist keine Option für eine freie Gesellschaft!
Statt alte Konzepte wiederzubeleben, brauchen wir eine moderne Sicherheits- und Friedenspolitik, die auf Verantwortung, Bildung und soziale Gerechtigkeit setzt – nicht auf Pflichtrekrutierung.
Unsere Botschaft heute war unmissverständlich:
Rechte statt Pflichten von oben. Zukunft statt Rückschritt.
Danke an alle, die mit uns auf der Straße waren. Der Druck wächst – und wir bleiben dran. ✊🔥