Detlef Borchers
Freier Journalist, Rentner
So ein jammernder Bundeskanzler passt einfach nicht in das Staatsbild.
Ho, ha, grad wieder zurück im Fediwumm nach dem Kinder-LebensLauf, mit der netten Inbox-Nachricht aus den USA, dass mein 2023 zuletzt für 10 Jahre erneuertes Journalisten-Visum gepserrt wurde, ohne Angaben von Gründen.
Ich bin ja als Ü70 und Rentner-Journalist echt weg vom Fenster. Aber was @evawolfangel@chaos.social da schreibt
https://ewo.name/termine/457-ki-und-das-ende-des-journalismus
hat mich als Moderator der ehemaligen Mailingliste "IT-Journalisten" schon amüsiert. Wie war das noch, als besagter Kollege 1986 einen Qualifikationsnachweis in Sachen IT/EDV zum Beitritt forderte, weil nur "Top-Journalisten" IT-Themen vermitteln können?
Nix Public Viewing offenbar. Viel zu heiß in Berlin. Hier im Haus schleppen sie Bierkästen hoch auf die Balkone.
Ich habe nix mit Fußball am Hut, aber ich wünsche dem jesidischen Spieler Deniz Undav nur das Beste. Das ist Integrationsarbeit, die unser Straßenbild-Kanzler gerne verächtlich macht. (Manche Medien übrigens auch, wenn sie vom "Straßenkicker" faseln.)
Vom Ventilator befächelt muss ich daran denken, dass Hacker die Sonne als evil daystar bezeichnen. Wie recht sie haben...
Musste glatt nachgucken. Ja, die Windows-Taste ist nun auch schon 30 Jahre alt.
Ich dachte, ich hätte einen Hitzestich, aber es stimmt. Bei der Landei-Kirmes von Brump und Co ist ein falbes Kalb namens Melania eine Attraktion, weil die Farbe der Haarfarbe der First Lady M. ähnelt. Fehlt nur noch die Nummer 4547 im Ohr.
https://www.independent.co.uk/news/world/americas/trump-great-state-fair-crowd-size-b3004343.html
Buchklappentext: "Lassen Sie sich nicht von dem "Professor" abschrecken. Die Profession des Autors garantiert Ihnen, dass Sie sich auf die Richtigkeit der Inhalte des Buches verlassen können. Zudem hat ein Professor als Handwerk gelernt, sich so auszudrücken, dass ihn seine Studenten und damit auch seine Leser gut verstehen können."
Tja, wenn das so ist...
Memories, sweet Memories.... Weil sie jetzt den 50. feiern: Meine einzige Pressereise mit Apple ging nach Cannes, wo uns der Anniversary Mac vom Kunsttheoretiker Bazon Brock vorgestellt wurde, der den Klumpatsch in die Tradition des Bauhauses stellte.
Alle Journalisten bekamen einen Kugelschreiber und einen Füller im Etui.
https://de.wikipedia.org/wiki/Twentieth_Anniversary_Macintosh
Guter Hinweis von @kuketzblog@social.tchncs.de :
Mal sehen, wie lange, bevor Palantir das niederwalzt
Uh, uh, vergessen. Heute ist der bundesweite Digitaltag. Die Aktionslandkarte meint, ich soll ein Rechenzentrum in der Nachbarschaft streicheln gehen. Kühler Vorschlag.
Alle schreiben entweder über Artemis und Outlook oder 50 Jahre Apple. Dabei gibt es doch das nette Video, wie eine Diskette im Weltraum von einem portablen Mac ausgeworfen wurde....
Da mein Journalistenfreund Thomas das jetzt auch in seinem empfehlenswerten Blog hat, möchte ich (Kiegsdienstverweigerer, Kampagne gegen die BW-"Jugendoffiziere" an Schulen anno 1973) es weiterreichen:
Diese Ostereiersuchfrage, ob Opa ein Nazi war, ist unterkomplex. Ich kann das für meine Opas eindeutig ausschliessen.ABER es gibt eine Familienchronik der Borchers mit -zig Verwandten aus der Zeit. Und was sich dann da auftut, da wird es mir einfach nur schlecht.
OK, er ist gestorben. Möge er den Diskurs in seiner nächsten Sphäre erleben. Leider finde ich nichts besseres zu diesem wundervollen Cartoon:
https://www.fr.de/kultur/wahrheit-gesellschaft-11499143.html
In einem anderen Universum ist der Reflecting Pool analog zur Straße von Hormuz zur Strait of Warm Ooze umbenannt worden und mir gefällt das.
https://bsky.app/profile/flipperpa.bsky.social/post/3moxpcsawes2j
Heute bin ich auf der Fahrradstraße in Steglitz von einem Muttipanzer so abgedrängelt worden, das ich auf den Gehweg ausweichen musste.
Wie sang mein Opa auf dem Motorrad in den 60ern: Sündige nicht im Verkehr, fahr nicht kreuz und quer, achte auf die Breite....
Die Crew der Artemis-2 ist weiter weiter von Brump entfernt als je Menschen zuvor. Glückliche Raumfahrer*innen.
Wie man das Tanken optimieren kann , um dann den sterbenden Wal da bei Poel noch zu sehen: Kotz.
@vowe@social.heise.de Als Kraftwerk das Lied von der Autobahn sang, kostete der Liter Benzin nach dem "Ölpreisschock" 60 Pfennige.
Hübsche Symbolik: Der Geldschein der Zukunft heißt Stella, ist so groß wie eine Kreditkarte und zeigt ein Schwarzes Loch.
https://www.bundesdruckerei-gmbh.de/en/solutions/banknote-printing/exnihilo
Wieder was gelernt
@vowe@social.heise.de @evawolfangel@chaos.social Die Flappsigkeit der KI-Nutzung durch den Experten.
Sperrung der Warschauer Allee (A2) in beiden Richtungen mit Megastau, aber "Die Klimapolitik habe sich in Zukunft stärker der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie unterzuordnen"
Wieder aus Spanien zurück. Deutschland ist kalt und unfrerundlich. Jetzt beginnen die Vorbereitungen für den Kinder-Lebens-Lauf aller Kinderhospize in Deutschland.
"Da sind krasse Antisemiten in der Verwaltung" sagt ein Berliner CDUler, der "seine" Antisemitismus-Projekte gefördert haben will:
https://fragdenstaat.de/artikel/exklusiv/2026/04/cdu-fordermittel-chats/
Der gute Bazon hatte einfach einen Knall:
"Unter allen bisher angebotenen Maschinen der Zeichengebung kann man sich nur den TAM in diesem Gehäuse des reinen Denkens vorstellen, denn er ist selbst ein Solches."
https://bazonbrock.de/werke/detail/vortrag_zum_20jaehrigen_jubilaeu-191.html
Diese Großvatersuche hat was. Ich kann mich nicht beklagen. Einer ist früh und jung gefallen, nicht ohne 1936 meinen Vater gezeugt zu haben, der andere war Steiger und in der SPD, zur Zwangsarbeit auf Zeche Ibbenbüren verdonnert. Aber im Umfeld der Onkel und Tanten sah es übel genug aus. Arsen für die Wehrmacht....
Oh, der großartige @spaf@mstdn.social hat auch einen Nachruf auf Michael O. Rabin geschrieben. Ist natürlich besser als meiner, ein im hastigen news-Stil verfasster Text.

