Julia Fischer, eine der weltweit besten Geigerinnen, mit einem Statement zur Störung ihres Konzerts in der #Elbphilharmonie durch Klimaaktivist·innen. Da ist kein Wort zu wenig und keines zu viel. Respekt.
Anselm Bühling
Ich übersetze aus dem Englischen und Russischen, unter anderem Publizistik und Sachbücher mit Schwerpunkt Osteuropa. Ab und an schreibe ich auch, meist auf tell (www.tell-review.de). Hier bin ich nicht monothematisch unterwegs.
Das ist leider eine strukturelle Dynamik, die alle großen Open-Source-Projekte betrifft. Im Artikel wird sie sehr gut und nachvollziehbar analysiert: Alle Beteiligten handeln aus ihrem jeweiligen Eigeninteresse heraus auf kurze Sicht völlig adäquat, ignorieren dabei aber die Interessen der anderen. Und das befeuert auf längere Sicht eine Entwicklung, die das ganze Projekt torpediert.
Das ist sehr interessant:
„Wer gegen listigere Akteure antritt, ohne die List mitzudenken, tritt bereits geschwächt an.“
Ich habe mich bisher wenig dafür interessiert, was ausgerechnet Peter Sloterdijk zur aktuellen Lage zu sagen hat. Nach der Lektüre dieses Essays von @gsohn@social.cologne hat sich das geändert. (h/t @ralfheimann@muenster.im )
„ Am Ende landet man immer wieder am selben Punkt: Demokratie braucht eine funktionierende Öffentlichkeit. Aber diese Öffentlichkeit nimmt offenbar gerade schneller Schaden, als Demokratien darauf reagieren können.“
Eine exzellente Altpapier-Ausgabe von @ralfheimann@muenster.im mit sehr lesenswerten weiterführenden Links.