Schön, dass Merz die Pressefreiheit unterstützt. Nur wissen wollte er schon, dass er, auch als Kanzler, niemanden aus der BPK "werfen" kann. Die BPK ist nämlich, anders als die White-House-Press, selbstorganisiert. Sie lädt Politiker/innen ein, nicht umgekehrt.
Jens Siegert
mastodon 4.7.3Freedom for all political prisoners in Russia, Neues Buch im Oktober: https://www.hirzel.de/wohin-treibt-russland/9783777634890
Seit ein paar Wochen habe ich eine Mitbewohnerin unter dem Dach. Sie lärmt und raschelt, meist nachts. Ihre Kleinen fiepen, wohl wenn sie gefüttert werden. Nun hat sie sich erstmal tagsüber gezeigt. Meine Hoffnung: Bald weniger Mäuse im Haus und Wühlmäuse im Garten.
In recent months, Putin’s approval rating has fallen even among respondents surveyed by the Kremlin-linked VTsIOM institute. That, of course, is not acceptable. So the survey method has now been changed: instead of asking questions over the phone, pollsters are now visiting people in their homes. And lo and behold, Putin’s approval rating is rising again. Konstantin Sonin suggests imagining what the results would be if the respondents were summoned to the VTsIOM office.
https://meduza.io/news/2026/05/15/vtsiom-izmenil-metodiku-teper-k-lyudyam-prihodyat-domoy-i-lichno-sprashivayut-podderzhivayut-oni-putina-ili-net-reyting-prezidenta-srazu-vyros
Zelenskyy's "letter to Putin" is an excellent example of a letter send to one Person, but actually addressed to a bunch of others. In this way, it's a piece of literature. Literature European leaders, the real addressees, should read carefully.
https://www.president.gov.ua/en/news/vidkritij-list-prezidentu-rosijskoyi-federaciyi-vid-preziden-104769
Das ist doch alles eine große Selbsttäuschung und Scheindebatte. Putin will mit der EU nicht verhandeln. Er will, dass sie sich ihm fügt. Genau dasselbe wie mit der Ukraine. Verhandlungen gibt es, wenn dann mit den USA. Die sind aber wg., Trump nicht nötig.
Es scheint weiter nicht gut zu laufen mit der Anwerbung neuer Soldaten in Russland. Die Kosten (in jeder Hinsicht) steigen. Aber Putins Prioritäten bleiben dieselben: Erst der Krieg, dann alles andere (inklusive der Wirtschaft).
Nein, unterschätzen wir nicht. Weshalb ihre Imperien, ja zerschlagen gehören und reguliert, wie es die EU zumindest ansatzweise versucht. Auch in den USA geht das oder ging das zumindest, wie die Zerschlagung von Standard Oil und die daraus hervorgehende Antimonopolgesetze vor gut 100 Jahren zeigen.
Lesenswerter Text von Friedrich Schmidt über den nicht nur habituellen Rückfall Russlands in späte Sowjetzeiten. Oder wie es Lew Gudkow vom Lewada-Zentrum zum Homo Sovieticus sagt: Einmal gelernt ist immer gekonnt. Selbst übergenerationell.
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/wie-putins-russland-in-sowjetzeiten-zurueckfaellt-accg-200830277.html?share=Twitter&gift&premium=0x1c32c7eb14e9f38ceede5dbc4434037792401bd46403bf6187212db8311e2c90
Der arme Friedrich Schmidt. Diese Überschrift hat er nicht verdient. Natürlich hat Putin Selenskyj nicht "auflaufen" lassen. Umgekehrt hat der ihn mit dem Brief erneut gekonnt getrollt. Zumal die wahren Adressaten die EU-Führungen sind. Mit Putin ist ja ohnehin nicht zu reden.
Some things never change. It used to be Georgian wines or Polish apples; now it is Armenian brandy, which allegedly fails to meet Russian standards and is subject to an import ban. A tit-for-tat response to Armenia’s pro-Western stance.
https://www.rbc.ru/society/23/05/2026/6a1138659a7947b43f673c1e?from=main_lines_10
Schönes Interview meine Freundin und Vorstandskollegin bei Zukunft Memorial Irina Scherbakowa: Eine jüdisch-sowjetische Familiengeschichte. Und wie und warum Memorial zu ihrem Lebensprojekt wurde.
https://www.zeit.de/2026/23/irina-scherbakowa-sprache-russland-exil-menschenrechte?freebie=347a8093
Eine sehr ans Herz gehende Reportage von Friedrich Schmidt über ein privates Kinderhospiz in Moskau. Ans Herz, weil es um kranke und sterbende Kinder geht. Ans Herz, weil es zeigt, wie und dass es auch in Russland anders gehen kann (wenn auch zu selten).
"Angstüberschuss"! Sagt ausgerechnet derjenige, der als Außenminister Putin nachhaltig in den Arsch gekrochen ist. Ganz mein Humor!
@tsvenson@mastodon.online In Tschetschenien gab es schon mal 113% bei Wahlen für Einiges Russland. Ist etwa 15 Jahre her.