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pandolin
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Liberaler | Open Source Enthusiast | Weißblauer Pixel-Patriot | IT Spezialist für den Mittelstand | Open Source Business Alliance | Gesellschaft für Informatik | ALASCA e.V.
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@pheonix Also privat nutze ich Ubuntu. Hatte lange eine Entscheidungsstarre ob Cachy OS, Ubuntu oder Fedora. Am Ende wurde es Ubuntu. Die meisten professionellen Entwickler nehmen Ubuntu und letzten Endes machte es nicht so viel Unterschied wie man meinen möchte. meine letzte Windows VM habe ich 2024 heruntergefahren. Seitens meines Arbeitgebers ... habe ich ein Lenovo ARM mit Windows, da kann ich leider nicht mitreden.
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@pheonix Als kleine Ergänzung: I präferiere immer Open Source über Closed Source, selbst wenn das Tool nicht ganz so perfekt ist. Aber ich habe gar nichts dagegen für gute Software Geld zu bezahlen. Deshalb unterstütze ich zum Beispiel VLC und die Mozilla Foundation. Ich kaufe bei Closed Source auch eher bei Unternehmen den FOSS-Gedanken unterstützen. Also zum Beispiel JetBrains.
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@pheonix Wenn Du Schmerzen magst, die wirklich hartes Lernen mit sich bringt :-) Fallen und wieder aufstehen. Das ist mein k3s-Cluster daheim. Jellyfin, Navidrome, OpenCloud, Matrix, GoToSocial, Castopod, Tdarr. Es hat mich 2 Jahre und ein paar graue Haare gekostet. Aber ... jetzt läufts stabil, resilient und ist 100% Open Source und souverän.
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@Tigerkaninchen Hm. Ich hätte ein JabrabHeadset mit Desktop Ladestation. Nicht ganz was Du suchst, oder?
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@realn2s@infosec.exchange Sehe ich genauso. Ideologiefrei kann eine leere KI sein. Wir sind alle eine Summe aus Erfahrungen, Vorurteilen und Geschichten. Im Guten wie im Schlechten. ich stehe dazu was ich bin. Und wenn ich von meiner Meinung übertzeugt bin, dann vertrete ich sie. Wenn ich wanke hinterfrage ich sie. Nennt sich Reflektion und Authentizität. Das fehlt leider den meisten Politikern heute. Weil sie ein PR-Team hinter sich haben das wie ein Weichspülfilter arbeitet. Keine Ecken, keine Kanten. Rund wie ein über Jahrmillionen geschliffener Isar-Kiesel...
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Während andere Betriebssysteme zunehmend zum Frontend für Cloud-Dienste werden, kümmert sich Ubuntu 26.04 um sudo, ls, coreutils, initramfs, Scheduler und Kryptografie.
Also um die Dinge, die niemand auf Bühnen beklatscht, die aber darüber entscheiden, ob Infrastruktur wirklich trägt oder nur hübsch blinkt.
Resolute Raccoon. Leise, Politisch, Lesenswert.
Mehr im neuen Pandolin:
👉 https://www.pandolin.io/resolute-raccoon-oxidation/
#Ubuntu #LTS #Linux #Rust #Oxidation #OpenSource #DigitaleSouveränität #Homelab #Pandolin
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Er widerlegt dich nicht. Er zieht um.
Sobald du eine Ebene hältst, wechselt der Big-Tech-Verteidiger auf die nächste. Persönlich, sachlich, juristisch, Kosten, Technik. Immer im Kreis, nie eine Antwort.
Teil 2 zu "Why do they love the bad guys" über einen Gesprächstyp, dem es nie um die Technik geht, und über den schmalen Grat zwischen Haltung und Lagerreflex. Auch über meinen eigenen.
Und über eines der Gespräche mit einem Paladin das ich gestern auf LinkedIn führte ...
https://www.pandolin.io/why-do-they-love-the-bad-guys-part-2/
#DigitaleSouveränität #OpenSource #BigTech #Linux
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Digitale Souveränität ist kein Sparprogramm!
Frankreich hat letzte Woche etwas getan, das hierzulande als sehr unhöflich gilt: Es hat die eigene IT-Abhängigkeit beim Namen genannt. „Vassalisierung" nennt der Untersuchungsausschuss der Assemblée nationale den Zustand, in dem sich der französische Staat gegenüber außereuropäischen Softwareanbietern befindet. Wir in der deutschen Gesellschaft für Informatik nennen das digitale Kolonie.
Die Zahlen dahinter sind erschreckend. 1,5 Milliarden Euro gibt Frankreichs öffentliche Hand pro Jahr für nicht-europäische proprietäre Software aus. Rund 80 Prozent der öffentlichen Softwarebeschaffung entfallen auf die typischen US-Anbieter. Für etwa eine Milliarde davon existieren heute schon einsatzfähige Open-Source-Alternativen.
Die Antwort des Ausschusses sind 29!!! Vorschläge, darunter drei mit Ansage: eine Open-Source-Pflicht in der staatlichen Beschaffung ab 2030, „zéro Microsoft" an den Schulen, eine eigene Stiftung für freie Software.
Und jetzt passiert in der Debatte das Übliche. Alle rechnen.
„Eine Milliarde Lizenzkosten gespart!"
Das ist die Schlagzeile, die hängen bleibt. Darum ging es niemals!!!
Digitale Souveränität ist kein Sparprogramm. Wer sie als eines verkauft, hat sie beim nächsten Haushaltsloch schon wieder verloren. Sparposten werden gestrichen, sobald es eng wird.
Der eigentliche Punkt ist nicht, wie viel Geld wir nicht mehr ausgeben. Der Punkt ist, wohin es stattdessen fließt.
Heute finanzieren diese Milliarden die Weiterentwicklung genau der Technologie, von der wir abhängig sind. Jede Lizenzrechnung an Big Tech ist eine Investition in die Vertiefung der eigenen Abhängigkeit.
Dieselben Milliarden in europäische Open-Source-Entwicklung investiert, sind etwas fundamental anderes: Sie finanzieren die Projekte selbst und vor allem die Dienstleister, die sie maintainen, härten, weiterentwickeln und Services darauf aufbauen. Ein Ökosystem, in dem Kompetenz, Unternehmen und Wertschöpfung hier entstehen. Das ist übrigens exakt das Modell, mit dem Big Tech groß geworden ist: Plattform finanzieren, Ökosystem drumherum binden. Wir müssten es nur endlich auf uns selbst anwenden.
Das Bemerkenswerte am französischen Bericht: Er hat das verstanden. Er fordert nicht nur die Beschaffungspflicht, sondern gleich die Finanzierungsstruktur dazu, eine Open-Source-Stiftung, einen Fonds und einen europäischen Sovereign Tech Fund. Letzterer nach deutschem Vorbild, das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Das Instrument haben wir erfunden. Frankreich will es jetzt europäisch skalieren, während wir 100-seitige Strategiepapiere drucken und danach klaglos die nächsten Milliarden nach Redmond überweisen.
Dass es funktioniert, zeigt Frankreich seit Jahren im Kleinen. Die Gendarmerie hat seit ihrem Linux-Umstieg 2004 über 500 Millionen Euro eingespart und nebenbei eigene IT-Kompetenz aufgebaut, statt sie wegzulizenzieren. Was viel wichtiger ist.
Man kann über den Zeitplan streiten. 2030 ist sportlich, ein Bericht ist noch kein Gesetz, und der Bericht selbst dokumentiert ehrlich, wie tief das Problem sitzt denn im französischen Justizministerium liegt die IT-Auslagerungsquote bei über 60 Prozent. Aber er benennt den einen Hebel, der wirklich zieht: die Beschaffung. Nicht als Sparinstrument, sondern als Investitionsinstrument.
Echte Souveränität entsteht nicht durch Verzicht. Sie entsteht, wenn der Geldhahn nicht zugedreht, sondern umgeleitet wird in die eigene technologische Basis statt in die eigene Abhängigkeit.
https://borncity.com/news/frankreich-investiert-15-mrd-euro-open-source-ab-2030-pflicht/
#DigitaleSouveränität #OpenSource #FOSS #FreieSoftware #PublicMoneyPublicCode #SovereignTechFund #Frankreich #DigitalSovereignty #buyeuropean
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Heute kamen zwei Tastenkappen per Post. Schwarz, Pinguin drauf.
Damit sind die letzten beiden Tasten ersetzt, auf denen noch ein Fenster abgebildet war. Links und rechts von der Space-Taste, brav symmetrisch. Das Legacy-OS ist hier seit Jahren weg, die Kappen saßen trotzdem noch da. Zwei Firmenschilder an einem Gebäude, aus dem der Mieter längst genervt ausgezogen ist. :-)
Eine der alten liegt jetzt obendrauf. Nicht als Bestandteil. Als Beweisstück.
Es wurde heute allerdings mehr getauscht als zwei Key-Caps. Details folgen.
Und weil das Universum Timing kann: Sysadmin Day. Der einzige Feiertag für Menschen, die man im Normalbetrieb ausschließlich daran erkennt, dass nichts passiert. Danke Euch dafür!
Auf dem Tisch stand passenderweise die Tasse: "I'm from IT. Please step now away from the keyboard!"
Heute nicht. So gar nicht! Cheers, Freunde!
#SysAdminDay #Linux
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@leyrer@23.social Die Ironie ist mir völlig bewusst, aber auch der Punkt des Artikels: Wir stecken alle bis zum Hals in dieser Abhängigkeit, ich nehme mich da ausdrücklich nicht aus. Die Frage ist nicht, ob man die Werkzeuge heute noch nutzt, sondern ob man dabei am Ausstieg arbeitet.
Konkret: Die Vorlagen stammen von einem befreundeten Grafiker, den ich aber nicht für jedes einzelne Artikelbild behelligen will. Genau dafür haben wir seinen Stil als Vorlagen aufbereitet. Und die Maschine, die das künftig lokal im Homelab rechnet, ist schon im Zulauf. (Ja, auch kein europäisches Blech, aber sie steht in meinem Keller, rechnet offline und hat keinen CLOUD-Act-Anschluss. Souveränität ist ein Weg, kein Reinheitsgebot.)
Für Menschen wie mich, denen jedes Grafiker-Gen fehlt, ist KI-Bilderstellung schlicht ein Segen. Aber viel spannender fände ich deine Meinung zur eigentlichen These: Beschaffung als Investitionshebel statt Sparprogramm – wo stehst du da?
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@datenwolf@chaos.social Ein guter Punkt, und ich gebe Dir in der Sache recht. Der jüngste Audit zu uutils hat glaube ich über 100 Issues offengelegt, ein paar offene TOCTOU-Races allein in cp, mv und rm. Genau deshalb hat Canonical die drei zurückgehalten. Das ist nicht der größte Triumph der Oxidation, aber bemerkenswerterweise ein wirklich ehrlichter Umgang damit.
BlueZ ist ein noch besseres Beispiel für den eigentlichen Memory-Safety-Bedarf. Der Stack ist seit Jahren bekannt "fragil". Aber Canonical kann BlueZ schlecht eigenmächtig in Rust neu schreiben. Bei sudo-rs und uutils sind sie näher dran, können verteilen, auditieren, zurückrollen. Das ist kein Versäumnis, sondern eher ihr aktiver Wirkungskreis.
Mein Punkt im Artikel zielt auch weniger auf "Rust löst alles" als auf den Generationenwechsel und die Lizenzfrage. Beides bleibt unabhängig davon richtig oder falsch, ob ls jetzt der dringendste Brand war. Wire müssen uns aber eins vor Augen halten: Einem Unternehmen, das tatsächlich Arbeit reinsteckt, vorzuschreiben, wo es sich zu engagieren hat, ist eine merkwürdige Erwartungshaltung in einer Branche, in der die meisten User und Konzerne vor allem konsumieren und selber keinerlei Beitrag leisten.
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