Rechte Gewalt erreicht bundesweit dramatische Ausmaße: Über 3000 Angriffe und 4000 Betroffene. Das sind durchschnittlich 12 Menschen pro Tag, die aus rechten Motiven angegriffen werden! Angriffe auf Betroffene, sind Angriffen gegen unsere plurale Gesellschaft und unsere Demokratie.
#rechteGewalt
Opferperspektive e.V.
Beratung für Betroffene rechter Gewalt und rassistischer Diskriminierung im Land Brandenburg
Nach den rechten Angriffen auf das Wohnprojekt @zelle79@cottbus.vonunten.org und das Kulturprojekt Chekov in Cottbus: Solidarität mit den Betroffenen!
#cottbus #rechtegewalt
Potsdam steht an der Seite der queeren Community. 🏳️🌈🕯️
🕯️ Gedenkveranstaltung
📅 Montag, 27. Juli 2026
🕠 17:30 Uhr
📍 Alter Markt, Potsdam
Täglich werden in Deutschland durchschnittlich 12 Menschen Opfer rechter, rassistischer oder antisemitischer Gewalt. Hannes Püschel von der Opferperspektive berichtet, dass Betroffene oft nicht nur unter den unmittelbaren Folgen der Angriffe leiden.
Die @stiftungtrias@bewegung.social hat diese neue Handreichung zum Umgang mit rechten Bedrohungen für Wohnprojekte veröffentlicht:
"Solidarisch und sicher – Schutz für Wohnprojekte. Sensibilisierung und Umgang mit externen Bedrohungen von rechts"
Schaut mal rein.
https://www.stiftung-trias.de/fileadmin/media/publikationen/Online-Publikation_Schutz_fuer_Wohnprojekte_2026.pdf
Rechter Terror tötet. Vor 10 Jahren ermordete ein Rassist im Münchner Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) 9 Menschen.
Bis heute kämpfen die Hinterbliebenen um Aufklärung. Die Initiative „München OEZ erinnern!“ fordert einen Untersuchungsausschuss im Bayerischen Landtag.
https://weact.campact.de/petitions/oez-anschlag-munchen-untersuchungsausschuss-jetzt
Als Reaktion auf die ausufernde rechte Gewalt braucht entschlossene politische und gesellschaftliche Antworten: den Schutz und die Rechte von Betroffenen stärken, unabhängige Beratungsstellen dauerhaft absichern und rechte Gewalt konsequent verfolgen.
Heute vor 30 Jahren wurde Noël Martin von Neonazis in Mahlow angegriffen und schwer verletzt. 2020 starb er an den Spätfolgen des Angriffs.
Heute findet eine Gedenkdemonstration für alle Opfer rechter Gewalt statt.
Dienstag, 16. Juni, 17 Uhr: Bahnhofsvorplatz in Mahlow.
Gestern Abend wurden einmal mehr Menschen in Cottbus von Rechten attackiert. Ein Neonazie bedrängte eine erkennbar antifaschistisch Person, verhöhnte und riss deren Sticker von der Tasche. Andere Rechte drangen in das Wohnhaus eines Mitglieds des Presseteam der Initiative Sichere Orte ein und randalierten vor der Tür.
Wir freuen uns, euch unsere neu gestaltete Webseite der Opferperspektive vorzustellen: www.opferperspektive.de
Die Seite kommt nicht nur in neuem Design daher, sie bietet Ratsuchenden noch bessere Orientierung und ist zudem barrierefrei gestaltet. Nun sind wir gespannt auf euer Feedback!
Die Reihe rassistischer und volksverhetzender Vorfälle in Cottbus nimmt kein Ende. Nach mehreren mutmaßlich rechtsextrem motivierten Übergriffen im April 2026, setzen sich die Ereignisse nun im Juni offenbar fort.
Seit 25 Jahren berät die Opferperspektive Menschen, die rechte, rassistische oder antisemitische Gewalt erleben. Für diese Arbeit braucht es stabile Strukturen und deine Unterstützung!
Hilf mit, unsere Handlungsfähigkeit in Krisenzeiten abzusichern. Spende jetzt: https://www.betterplace.org/de/projects/139757
Auch 2025 war Rassismus das Hauptmotiv rechter Täter*innen. Im Jahresdurchschnitt kam es fast jeden dritten Tag zu einem rassistischen Angriff. Von den 133 rassistischen Übergriffen waren mindestens 188 Menschen unmittelbar betroffen.
Unsere ausführliche Analyse zu rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg im Jahr 2025 findet ihr in unserer Jahresstatistik: www.opferperspektive.de/aktuelles
Vor dem Landgericht Neuruppin endete am 15. Juli der Prozess gegen zwei junge Männer. An den 3 Prozesstagen zeichnete sich über die insgesamt 13 Anklagepunkte ein Bild von massivster Gewalt mit Verflechtungen mit der jungen Neonaziszene und der AfD.
In der Nacht vom 1. auf den 2. Juli griffen Neonazis das Wohnprojekt „Zelle79" und den Kulturort „Chekov" in Cottbus an. Vergangene Nacht folgte der nächste Angriff: Unbekannte warfen das Fenster des Parteibüros von Bündnis 90/Die Grünen ein, in dem eine Regenbogenflagge und Werbung für die CSD-Aktionswochen hingen. Der Schutz der Betroffenen und die konsequente Strafverfolgung müssen jetzt Priorität haben.
Um geflüchtete Menschen auch in abgelegenen Regionen Brandenburgs zu erreichen, möchte das PSZ einen Beratungsbus anzuschaffen. Bitte unterstützt ihr Crowdfunding, um dieses wichtige Projekt auf den Weg zu bringen.
"Vergesst meinen Vater nicht und behaltet ihn in euren Herzen."
(Negus Martin, Sohn von Noël Martin)
RE: @arnesemsrott@chaos.social
Bitte unterstützt diese wichtige Arbeit von
@arnesemsrott@chaos.social für eigene Wikipedia-Seiten für alle Todesopfern rechter Gewalt!
Für Brandenburg findet ihr dazu alle Infos auf unserer Seite
todesopfer-rechter-gewalt-in-brandenburg.de/home/
Für andere Bundesländer schaut mal beim @rechte_gewalt@systemli.social https://verband-brg.de/
Freitag Nacht wurde das Hausprojekt „Zelle79“ in Cottbus von vermummten Personen angegriffen, die rechte Parolen brüllten und das Haus mit Pflastersteinen bewarfen. Sie zerstörten den Briefkasten und beschädigten das Graffiti-Kunstwerk an der Fassade.
#rechteGewalt #Brandenburg
Seit 25 Jahren berät die Opferperspektive Menschen, die rechte, rassistische oder antisemitische Gewalt erleben. Für diese Arbeit braucht es stabile Strukturen und deine Unterstützung!
Hilf mit, unsere Handlungsfähigkeit in Krisenzeiten abzusichern. Spende jetzt: https://www.betterplace.org/de/projects/139757
Ein AfD-Abgeordneter, der mit einem schwarzen Mob posiert, brutale Angriffe auf politische Gegner, eine rechtsextreme Jugendgruppe aus der Uckermark und ein beinahe getöteter 21-jähriger ukrainischer Student. Vor dem Landgericht Neuruppin endete der Prozess gegen die Angeklagten..
Am 1. Juli begann am Landgericht Neuruppin der Prozess gegen zwei junge Männer. Ihnen wird vorgeworfen, zahlreiche zum Teil schwere Körperverletzungen begangen zu haben.
Ihre Taten filmten und teilten sie in einer Chat-Gruppe mit dem Namen "Deutsche Jugend Uckermark".
Auch weitere Hinweise zeugen von einer extrem rechten Gesinnung und Tatmotivation.
Die neue Ausgabe unserer „Schattenberichte und Nachrichten aus der Antidiskriminierungsberatung" sind erschienen. Schwerpunktthema ist diesmal rassistische Diskriminierung und Gewalt im Wohnumfeld.
https://www.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/schattenberichte-juni-2026
https://antidiskriminierungsberatung-brandenburg.de/nachrichten-aus-der-adb-juni-2026/
Bei einer Demo in Henstedt-Ulzburg 2020 fuhr ein Mann mit einem Pickup in eine Gruppe von Demonstrierenden und erfasste dabei gezielt mehrere Menschen, darunter auch Viola. Seither kämpft sie mit den gesundheitlichen Auswirkungen und um juristische Aufarbeitung und Gerechtigkeit.
https://gofund.me/3d36095c0