klimareporter°
Das erste unabhängige Online-Magazin zu Klimapolitik, Energiewende, Klimaforschung | Podcast klima update°
Deutschland subventioniert Erdöl und überweist dieses Jahr 100 Milliarden Euro an Förderländer wie Katar oder die USA, um Öl- und Gasimporte zu bezahlen. Wäre es nicht besser, das Geld in die heimische Energiewende zu investieren, um unabhängig zu werden? https://klimareporter.de/strom/quaschning-erklaert-unser-geld-fuer-katar
https://klimareporter.de/gesellschaft/weltuntergang-abgesagt-der-dreisteste-klima-fake-des-jahres
Trump jubelt, Rechtspopulisten feiern: Der Weltklimarat streicht den Weltuntergang! Wer das glaubt, ist auf einen der dreistesten Fakten-Tricks der letzten Jahre reingefallen.
Benzin und Diesel sind nach wie vor sehr teuer. Für eine Entlastung der Menschen fehlt der Regierung das Geld. Dabei gibt es eine Maßnahme, die viel Sprit spart, aber nichts kostet: ein Tempolimit. Warum nutzt die Politik nicht diese Chance? https://klimareporter.de/verkehr/quaschning-erklaert-ein-tempolimit
Gasheizungen sollen weiter eingebaut werden dürfen, eine "Bio-Treppe" soll ab 2029 einen Teil des Erdgases ersetzen. Das wird für alle Beteiligten extrem teuer – aber erst nach der nächsten Bundestagswahl. https://klimareporter.de/gebaeude/quaschning-erklaert-biotreppe
Wachsende Mengen ausgedienter #Solarmodule müssen in den nächsten Jahren aufbereitet werden. Ein Magdeburger Unternehmen hat einen Recyclingprozess entwickelt, mit dem es die Rohstoffe sortenrein zurückgewinnen kann.
https://klimareporter.de/finanzen-wirtschaft/ausgediente-solarmodule-liefern-wertvolle-rohstoffe
Statt die Ursachen der fossilen Krisen zu beseitigen, werden Symptome mit Mitteln behandelt, die die Probleme verursachten, kritisiert Claudia Kemfert, Energieökonomin. Die Regierung müsse endlich auf Technologieklarheit setzen, auf intelligente Netze, Speicher, Flexibilität und Erneuerbare. https://klimareporter.de/strom/entlastung-bei-energiepreisen-erneuerbare-realitaet-und-die-empoerung-ueber-loesungen
https://klimareporter.de/technik/energiewende-ohne-wegwerf-prinzip
Windräder, Solarmodule, Batterien und Wärmenetze müssen Rohstofflager statt Entsorgungsfälle werden, fordert ein neuer Report. Damit lassen sich auch teure Importe reduzieren.
Die Mai-Hitze war ein Vorgeschmack auf das, was noch kommt. Tage, die bei uns noch gut auszuhalten waren, brachten andere Regionen ans Limit. Also besser nachdenken, solange es etwas kühler ist. https://klimareporter.de/gesellschaft/ein-fake-sommer
Energy Sharing heißt auch, dass Kommunen ihre im Stadtgebiet verteilten Liegenschaften mit selbst erzeugter erneuerbarer Energie versorgen können, betonen Lydia Takit und Harald Uphoff vom Bündnis Bürgerenergie. Sie plädieren für mehr Erneuerbare, mehr Bürgerenergie, niedrigere Strom- und Wärmepreise sowie weniger Abhängigkeit von fossilen Importen. https://klimareporter.de/strom/fuer-kommunen-ist-das-stromkabel-uebern-zaun-keine-loesung
https://klimareporter.de/strom/sonne-bis-zum-abwinken
Die letzten Wochenenden haben es gezeigt, das Stromsystem muss viel flexibler werden. Die Technik steht zur Verfügung, doch es mangelt an Entscheidungen, um sie einzusetzen.
https://klimareporter.de/strom/dunkelflaute-als-normalfall
Der fossile Energiekonzern Uniper sieht wind- und sonnenarme Phasen als Dauerproblem des Stromsystems. Energiewendeforscher warnen vor einer interessengeleiteten Debatte, die Speicher und flexible Verbraucher zugunsten neuer Gaskraftwerke ausbremsen könnte.
Wegen der Trägheit des Klimasystems wird die Menschheit noch Jahrhunderte mit zunehmenden Klimaänderungen leben müssen, erklärt Hartmut Graßl, Physiker und Meteorologe. Je schwächer die globale Klimapolitik ausfalle, desto heftiger seien die Folgen – vor allem für jene, die am wenigsten zur Erwärmung beitrugen. https://klimareporter.de/erdsystem/hoffnung-bei-der-klima-luecke-ein-prozent-erwaermung-und-ein-starker-el-nino
https://klimareporter.de/international/leben-am-rand-der-menschlichen-nische
Nach der Flut kommt die Hitze und nach der Hitze wieder das Wasser. Aus immer dichter aufeinanderfolgenden Extremen wird eine neue Normalität in Pakistan – eine Normalität, in der der Mensch zunehmend keinen Platz mehr hat. Ein Vor-Ort-Bericht.
https://klimareporter.de/deutschland/merkel-warnt-vor-rolle-rueckwaerts
Beim 40-jährigen Jubiläum des Bundesumweltministeriums mahnt die Ex-Kanzlerin, den Klimaschutz trotz Krisen nicht zu verdrängen. Auch den Atomausstieg verteidigt sie.
Der fossile Energiekonzern Uniper sieht wind- und sonnenarme Phasen als Dauerproblem des Stromsystems. Energiewendeforscher warnen vor einer interessengeleiteten Debatte, die Speicher und flexible Verbraucher zugunsten neuer Gaskraftwerke ausbremsen könnte. https://klimareporter.de/strom/dunkelflaute-als-normalfall
Wir stehen vor einer Grundsatzentscheidung – zwischen einem Energiesystem mit Freiheit, Erneuerbaren und Flexibilität oder einem mit fossilen Abhängigkeiten, erklärt Carolin Dähling von der Energiegenossenschaft Green Planet Energy. Die "atomare Phantomdebatte" löst für sie kein einziges Problem. https://klimareporter.de/strom/ein-paket-fuer-unabhaengigkeit-ein-paket-fuer-haushalte-und-eins-fuer-guenstigen-strom
Der Geograf Rüdiger Glaser schildert in seinem Buch "Klimadämmerung" die Veränderungen des Klimas in Deutschland von der Kleinen Eiszeit bis in die neue Warmzeit. Er beschreibt auch, wie sich die Lebensbedingungen der Menschen wandeln – und wie sie darauf reagieren.
https://klimareporter.de/erdsystem/chronologie-des-klimawandels
https://klimareporter.de/erdsystem/durchschlagende-eisbaelle
Hagel verursacht insgesamt mehr Schäden als anderes Extremwetter. Einige Regionen in Süddeutschland trifft es besonders häufig. Die Erforschung des kurzlebigen Phänomens ist nicht einfach, der Klimawandel spielt eine Rolle.
Das neue #Klimaschutzprogramm von Bundesumweltminister Carsten Schneider arbeitet mit Luftbuchungen und Hoffnungswerten. Die tatsächlich erreichbaren CO2-Einsparungen liegen viel niedriger. Die Öffentlichkeit wird regierungsamtlich verschaukelt.
https://klimareporter.de/deutschland/klimaschutz-tiefergelegt
Eine Regierungserklärung des Bundeskanzlers zur Energiepolitik sollten Umwelt- und Verbraucherverbände, Grüne und Linke öffentlich sowie die SPD intern verlangen, fordert Michael Müller, SPD-Vordenker und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Eine feste Arbeitsgruppe "Energiewende" der Ministerien sollte zudem Fragen von Ökologie, Verbraucher- und Industriepolitik klären. https://klimareporter.de/deutschland/roettgens-kritik-an-reiche-kritische-kommunalpolitik-und-die-kritiker-des-weltklimarats
Was Anfang der 2020er Jahre als Erfolg der Energiepolitik erschien, droht ins Stocken zu geraten. Bis zu 16.000 Megawatt Offshore-Projekte in der Nord- und Ostsee sind aktuell gefährdet. Deren Projektierer, Öl- und Gaskonzerne vor allem, wollen augenscheinlich bessere Konditionen. https://klimareporter.de/deutschland/die-offshore-krise-der-verbrenner
https://klimareporter.de/verkehr/der-groesste-irrtum-ueber-e-autos-in-mietwohnungen
Viele zweifeln an Elektroautos wegen der Ladeinfrastruktur. Doch zahlreiche Schnelllader sind mittlerweile verfügbar. Beim Einkauf wird das Laden alltagstauglich. Auch ohne eigenen Stellplatz ist E‑Mobilität heute praktikabel.
Die Koalition setzte im Treibhausgasminderungs-Gesetz die Quoten für den Einsatz biogener und nicht biogener Treibstoffe noch einmal deutlich herauf. Zum Klimaschutz im Verkehr trägt das nicht entscheidend bei, hilft aber offenbar gegen Maßnahmen wie Tempolimit oder Verbrenner-Aus. https://klimareporter.de/landwirtschaft/der-markt-soll-ueberfluessige-biokraftstoffe-aufsaugen
Neue Folge #KlimaUpdate
- WMO warnt vor neuen Hitzerekorden
- die klimaschädlichste aller Fußball-Weltmeisterschaften steht bevor
- Eine UN-Resolution erhöht die Chancen von Klimaklagen gegen Staaten
Neue Folge #KlimaUpdate:
- WMO warnt vor neuen Hitzerekorden
- Die klimaschädlichste aller Fußball-Weltmeisterschaften steht bevor
- Eine UN-Resolution erhöht die Chancen von Klimaklagen gegen Staaten
https://klimareporter.de/gebaeude/wofuer-reicht-die-spd-die-hand-bei-der-reform-des-heizungsgesetzes
Der im Bundeskabinett beschlossene Entwurf fürs neue "Heizungsgesetz" geht deutlich über die mit der SPD verhandelten Positionen im Koalitionsvertrag und im Eckpunktepapier hinaus. Dazu gehört die Streichung des Verbots, Heizungen auch 2045 und danach fossil zu befeuern.
Bis zu 19 Milliarden Euro müssten Kommunen jährlich in Klimaschutz investieren. Doch tatsächlich ist es nur ein Bruchteil. Eine Studie zeigt: Vor allem komplizierte Förderstrukturen und bürokratische Hürden bremsen den Klimaschutz vor Ort aus.
https://klimareporter.de/deutschland/kommunaler-klimaschutz-im-foerderdschungel
Der ökologische Fußabdruck von Rechenzentren und künstlicher Intelligenz wächst massiv. Der Klimawandel verschärft Fluchtbewegungen, zeigt ein Report. Die Bundesregierung spricht kaum noch über Klimapolitik. https://klimareporter.de/gesellschaft/umweltkosten-von-ki-klimabedingte-flucht-wenig-klima-unter-merz
Die Erneuerbaren-Branche beklagt Frontalangriffe auf ihre Erzeugung und legt einen 26-Punkte-Katalog für eine beschleunigte Energiewende vor. Derweil fordern die Bundesländer, schon 2026 zusätzlich 5.000 Megawatt Windkraft an Land auszuschreiben. https://klimareporter.de/strom/die-erneuerbaren-sind-dezentral-resilient-und-kriegstauglich
CDU-Energieministerin Katherina Reiche versucht ihre Konzern-nahe Agenda durchzudrücken – gegen den Widerstand von Teilen der Branche und der mitregierenden SPD. Hoffentlich können die Sozis dem Abwracken der Energiewende noch etwas entgegensetzen.
Der Kompromiss zum "Heizungsgesetz" dient dem Schutz von Wohnungsmietern und wirkt im Sinne des Klimaschutzes abschreckend. Nicht-vermietenden Wohnungseigentümern bleibt die Freiheit zur Selbstschädigung. Dass aber der Mietmarkt für Gewerbeimmobilien anders als vereinbart ausgelassen wird, ist skandalös. https://klimareporter.de/gebaeude/neue-gasheizungen-sind-nun-per-gesetz-unwirtschaftlich
https://klimareporter.de/gesellschaft/interview-arved-fuchs
Polarexperte Arved Fuchs über nachlassende Klimasorgen, das politische Rollback, Jugendliche zwischen Angst und Aufbruch – und seine neue Expedition nach Grönland.
https://klimareporter.de/gebaeude/heizkosten-schock-treibt-energiewende-im-keller-voran
Rund 80 Prozent der Deutschen wollen, dass die Bundesrepublik weniger abhängig von fossilen Importen wird. Neue Umfrageergebnisse zeigen beim Heizungstausch nicht so viel Polarisierung, wie Debatten in Politik und Medien vermuten ließen.
Die Bundesregierung beschließt ein neues Klimaschutzprogramm, das für Koalitionsfrieden sorgt, spätestens im Sommer aber überholt sein wird. Gewinnen wird bei dem Programm allein die Windkraft an Land.
https://klimareporter.de/deutschland/schoenrechnen-ohne-ein-gesamtkonzept
Vorausschauende Klimasozialpolitik erkennt soziale Belastungen frühzeitig und bezieht sie systematisch in Politikgestaltung und Kommunikation ein. Sie ist ein Gegenentwurf zu regressiver Klimapolitik, die soziale Ängste gegen Klimaschutz in Stellung bringt, ohne sie aufzulösen – wie jetzt wieder in der Debatte um das neue Gebäudegesetz.
https://klimareporter.de/klimapolitik/klimapolitik-sozial-vorausschauend-gestalten
Laut einer Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft hat jede dritte ausgeschriebene Stelle inzwischen einen Bezug zur "Green Economy". Besonders stark sei der Wandel in der Industrie.
Der SPD-Umweltexperte Michael Müller fordert eine Bremse bei den Militärausgaben, damit der sozial-ökologische Umbau weitergehen kann. Bleibe es bei der geplanten Steigerung, müssten sich Klimaschutz, Soziales, Wissenschaft und Bildung um den kleiner werdenden Rest streiten. https://klimareporter.de/international/diese-hochruestung-ist-ein-irrwitz
Der Umweltexperte Axel Friedrich fordert Nachbesserungen am neuen Klimaschutzprogramm der Bundesregierung. Sonst werde das Ziel verfehlt, bis 2030 eine Treibhausgas-Minderung um 65 Prozent gegenüber 1990 zu erreichen. https://klimareporter.de/finanzen-wirtschaft/ein-voelliger-blackout-bei-der-energieffizienz
Neue Folge #KlimaUpdate:
- Klimaschutzprogramm der Bundesregierung droht Papiertiger zu bleiben
- BGH weist eine Klage gegen BMW und Mercedes ab
- Neuer Bürgermeister von Paris will die Verkehrswende-Politik fortsetzen
Die Erwärmung legte 2025 in Deutschland eine "Atempause" ein, bilanziert der Deutsche Wetterdienst (DWD). Sorgen bereitet dennoch vor allem die steigende Trockenheit. Neue Modelle ermöglichen auch bessere regionale Klimaprognosen. https://klimareporter.de/erdsystem/ost-und-sued-erwaermen-sich-mehr-als-west




