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FdA-IFA

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Fediverse Account der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen
Wir sind ein Zusammenschluss anarchistischer Gruppen mit dem Ziel der gegenseitigen Hilfe und koordinierter Aktionen und Veranstaltungen.
Anarchistische Gruppen die unseren Grundkonsens (siehe Homepage) teilen, können Mitglied werden und sind herzlich willkommen!
Gemeinsam sind wir stärker!

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Joined November 16, 2022
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https://fda-ifa.org/
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@FdA-IFA
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DE / EN
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FdA-IFA @fda@kolektiva.social
· 13mo ago

https://unrast-verlag.de/produkt/graue-woelfe/

Der türkische Rechtsextremismus, hierzulande unter dem Namen ›Graue Wölfe‹ oder als Ülkücü-Bewegung bekannt, ist mit etwa 12.000 Anhänger*innen die zweitgrößte extrem rechte Bewegung in Deutschland. Die Ideologie des türkischen Rechtsextremismus ist zutiefst geprägt von autoritären, nationalistischen, rassistischen, antisemitischen und queerfeindlichen Elementen. Ebenso auffällig ist das Verschwörungsdenken im türkischen Rechtsextremismus, das mit zahlreichen Feindbildkonstruktionen unter anderem gegen Armenier, Juden, Kurden und allgemein gegen den Westen einhergeht. In den letzten Jahren hat insbesondere der israelbezogene Antisemitismus innerhalb des türkischen Rechtsextremismus an Relevanz und Intensität zugenommen, wie die antiisraelischen Mobilisierungen seit dem 7. Oktober 2023 zeigen. Küpeli beleuchtet die Geschichte, Ideologie, Akteure und Netzwerke der türkischen extremen Rechten, stellt aber auch antifaschistische Gegenstrategien vor.

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FdA-IFA @fda@kolektiva.social
· 33mo ago

Nachfolgende "Zitate" sind aus Gesprächen die innerhalb unserer Strukturen in den letzten Wochen/Monaten und Tagen stattfanden.

Wir halten sie für wichtig genug sie zu veröffentlichen:

"Flucht ist nicht für alle eine Alternative. Einige können es sich ganz einfach nicht leisten. Andere packen das emotional nicht. Es gibt Beispiele. So kam in den 1930er ein Anarchosyndikalist aus Holland(!) zurück, weil er weder die Sprache erlernen konnte, noch einen Job fand (und den Kolleg:innen nicht ...

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FdA-IFA @fda@kolektiva.social
· 11mo ago

https://www.syndikat-a.de/VERLAG-SYNDIKAT-A/Buecher-Broschueren/V140-Otto-Ruehle-Franz-Pfemfert-u-a-Raus-aus-der-marxistischen-Orthodoxie::41271.html

Eine Debatte um antiautoritären Klassenkampf und die Rolle des Psychoanalyse (1925)

„Abbau der Autorität im Organisationsapparat ist wichtig. Abbau der Autorität in Theorie und Taktik des Klassenkampfes ist wichtiger. Am wichtigsten aber ist der Abbau der Autorität in der menschlichen Seele, weil ohne ihn ein Abbau der Autorität weder in Organisation, noch in Taktik und Theorie möglich ist."
Otto Rühle

„Die antiautoritäre AAUE hat sich von den Führern befreit. Otto Rühle hat an dieser Befreiung mitgewirkt. Jetzt will er den erledigten Führer durch den Erzieher, den "seelenkundigen" Charakter-Erzieher ersetzen. Jetzt naht er mit der Autorität einer bürgerlichen Wissenschaft. Ist das nicht gefährlicher noch als das opportunistische Spiel der Hilferding, Kautsky, Otto Bauer? ist das nicht geistiger Verrat? Heißt das nicht, das revolutionäre Selbstbewußtsein verdunkeln wollen, verwischen, verunreinigen?"
Franz Pfemfert

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FdA-IFA @fda@kolektiva.social
· 33mo ago

An dieser Stelle wollen wir uns bei allen neuen follows aus dem Jahr 2023 bedanken!
Von uns kommt weder ein Rückblick auf 2023 noch ein Ausblick auf 2024.
Stattdessen fordern wir euch auf, trotz allem, an anarchistischen Prinzipien festzuhalten und weiter jeden Tag an einer anarchistischen Praxis zu arbeiten.

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FdA-IFA @fda@kolektiva.social
· 13mo ago

https://www.syndikat-a.de/VERLAG-SYNDIKAT-A/Buecher-Broschueren/V139-Antisemitismus-im-freien-Arbeiter::41418.html

Antisemitismus im freien Arbeiter?

„Das Allesgefährliche ist der Nimbus, den das Judentum sich unter der Arbeiterschaft verschafft hat - und diesen Nimbus wollen wir hier zerstören, denn er nimmt geradezu gemeingefährliche Formen an, gerade weil er lautlos, für die meisten sogar unsichtbar ist."
Paul Robien

„was sich Robien in seinem Artikel geleistet hat, war bisher der unbestrittene und eiserne Bestandteil jeder antisemitisch-nationalistischen Ideologie. Es sind dieselben Argumente, die man tagtäglich in der völkischen Presse findet, und die nur den einzigen Zweck verfolgen, unwissende Menschen zu fanatisieren und gegen eine gewisse Schicht der Bevölkerung aufzuhetzen.“
Rudolf Rocker

„Es ist ein gewaltiger Unterschied zwischen Anarchismus und Antisemitismus, und wer da glaubt, daß eine Kritik des Judentums gleichbedeutend mit Antisemitismus ist, der steckt noch bis über die Ohren in Vorurteilen. Vom Anarchismus ausgehend, wäre Rücksichtsnahme auf diejenigen, die sich in ihrem sogenannten Pietätsgefühl verletzt fühlen, wenn ihre einstigen Stammesgenossen etwas unsanft angefaßt werden, geradezu Unsinn.“
Paul Petersdorf

„Nach wir vor werden wir ohne Rücksicht auf Juden- oder Christentum mit dem Dichter "den Edlen edel, den Schurken Schutt nennen“. Aber dazu braucht die Schuftigkeit wirklich nicht stammesspezifiziert werden. Es existiert ja ohnehin schon die von der ,christlichen Germanokratie für das indifferente Volk nicht erfolglos gepflegte doppelte Moral auch beziehentlich der verschiedenen Einschätzung gleicher schlechter Handlungen der Juden und der Christen. Bereichert sich beispielsweise der Jude, so ist es eine seinem „Stammeswesen" angehängte „spezifischjüdische“ Bereicherung. Tut es der Christ, so denkt kein Mensch daran, ihn noch extra mit dem spezifisch widersinnigen Spezifikum christliche oder christlich-germanische Bereicherung zu belasten."
Berthold Cahn

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FdA-IFA @fda@kolektiva.social
· 33mo ago

Folgt doch einmal dem Rudi.
Es lohnt sich, wenn ihr mehr über Geschichte und Aktualität des Anarchosyndikalismus erfahren wollt. Es kommen aber auch immer wieder andere spannende Dinge über diesen Kanal.....

via @Rudolf_Muehland@ruhr.social

https://ruhr.social/@Rudolf_Muehland/111742121660331410

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FdA-IFA @fda@kolektiva.social
· 12mo ago

https://www.syndikat-a.de/VERLAG-SYNDIKAT-A/Buecher-Broschueren/V127-Hendrik-de-Man-Sozialismus-und-Nationalfascismus-1931::41272.html

„Die Verelendung, die der Bewegung ihre Stoßkraft verleiht, gibt Marx recht, aber die Bewegung selbst wendet sich gegen ihn. Ja, nicht nur gegen ihn; denn es unterliegt keinem Zweifel, dass das Schlagwort ,Gegen den Marxismus!' sich nicht gegen eine besondere sozialistische Theorie richtet, von deren Inhalt die meisten antimarxistischen Wähler sowieso keine Ahnung haben, sondern bloß das Wortsymbol ist für einen weit verbreiteten und tief verwurzelten Hass gegen den Sozialismus und die Arbeiterbewegung überhaupt. Dieser Hass ist neben dem Nationalismus das ausschlaggebende einheitliche Merkmal des Nationalfascismus aller Länder.“

„Es scheint mir eines der bedauerlichsten Merkmale in der heutigen Geistesverfassung der Intellektuellen zu sein, dass man gar zu leicht umfällt, wo es gilt, dem Vorwurf der ungenügenden Vaterlandsliebe auszuweichen. [...] Ich finde es zu bequem [...] der Offensive des entfesselten Nationalismus mit der lahmen defensiven Haltung entgegenzutreten, die darin besteht, dass man sagt: ,Wir sind ebenso national gesinnt wie Ihr, nur ist unser Nationalgefiihl ein besseres und vernünftigeres; wir wollen nur mit geeigneteren Mitteln dasselbe Ziel erreichen wie ihr.' Ich glaube, nichts, tut heutzutage mehr not als der Mut zu einer radikalen Trennung von allem Nationalismus, der Mut, sich wieder auf die humanistische, nicht nur internationalistische, sondern kosmopolitische Gedankenwelt der größten Europäer und Weltbürger zu berufen." Hendrik de Man

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FdA-IFA @fda@kolektiva.social
· 12mo ago

https://www.syndikat-a.de/VERLAG-SYNDIKAT-A/Buecher-Broschueren/V126-Frederik-Fuss-Hg-Anarchistische-Scheidewege::41268.html

Der 7. Oktober 2023 markiert eine Zäsur. Der größte Massenmord an Jüdinnen und Juden seit der Shoa geht in seiner Bedeutung und den Auswirkungen weit über Israel hinaus. Als Zäsur betrifft er nicht nur Jüdinnen und Juden, gleichwohl diese vorrangig unter dem weltweit grassierenden Antisemitismus leiden, er zwingt auch alle anderen sich in der Debatte zu verhalten, wenn nicht zu positionieren.
Das anarchistische Lager bildet hier keine Ausnahme und so divers der Anarchismus ist, so verschieden sind die Sichtweisen auf den 7. Oktober und seine Folgen. Tragischerweise geraten auch die erklärten KämpferInnen für die Freiheit immer wieder auf antisemitische Abwege, wobei dies keineswegs neu ist. Im historischen Anarchismus hat es sowohl Antisemitismus wie auch dessen entschlossene Bekämpfung gegeben.
Der Sammelband beleuchtet sowohl den historischen Anarchismus sowie aktuelle Debatten und versucht zu intervenieren, wo es nötig ist. Dabei gehen die Einschätzungen und Meinungen der Beiträge durchaus auseinander. So bleibt der Versuch bei einem viel diskutierten Thema den Dialog im libertären Lager nicht nur aufrecht zu erhalten, sondern zu fördern.

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