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Theresa Bäuerlein

@bojerlanski@norden.social
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 4w ago
Als ich mich vor zwei Jahren dauererschöpft fühlte, habe ich überall den Rat gehört, resilienter zu werden. Ich habe es versucht. Leider hat das den Stress nicht gelindert, sondern eher verstärkt. Ich glaube, es gibt etwas, das wir beim Thema Resilienz falsch verstehen:
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 2mo ago

Vor Jahren bin ich mal nach San Francisco geflogen, um 50 Cent zu interviewen. Nach zwei Stunden hatte ich mein Recherchematerial durchgelesen, und dann gab es nichts zu tun. Kein WLAN, kein Smartphone, neun Stunden Flug.

Es war einer der entspanntesten Momente meines Lebens 🧵

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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 1mo ago
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Und hier wird es interessant. Die Gruppe ohne KI verlangte genauso viel Geld wie die Gruppe mit KI. Obwohl ihre Texte als schlechter eingestuft wurden. Die Menschen wiederum, die mit KI geschrieben hatten, waren unzufrieden. Obwohl ihre Texte besser waren. Warum?
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 1mo ago
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Und genau hier warnen die Forschenden: Wer alle beschwerlichen Schritte wegautomatisiert, riskiert mehr Burnouts. Nicht weil die Arbeit härter wird, sondern weil der Sinn verschwindet.
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 5mo ago

Die Astronaut:innen der Artemis-II-Mission der NASA sind nicht jung. Sondern alle zwischen Ende 40 und 50.

Also genau in dem Alter, von dem wir gelernt haben, dass das Gehirn nachlässt. Dieses Bild ist überholt. THREAD.

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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 1mo ago
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Das zeigt eine ganz andere Studie, in der acht hungrige Tauben lernten, dass zwei Wege zum Futter führten: einmal auf einen weißen Kreis picken oder zwanzigmal. Später bevorzugten sie das Futter, für das sie zwanzigmal gepickt hatten.
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 1mo ago
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Eine Studie von 2025 erklärt, woran das liegen könnte. Zwei Gruppen sollten dafür einen Meinungsartikel schreiben. Eine mit ChatGPT, eine ohne. Ergebnis: Die KI-Texte waren besser. Dann aber fragten die Forschenden: Wie viel Bezahlung ist euer Text wert?
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 1mo ago
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Dasselbe gilt für Ratten, Stare und sogar Ameisen. Der Effekt sitzt also tiefer als alles, was uns jemand beigebracht hat. Man könnte sagen: Anstrengung macht die Belohnung süßer.
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 1mo ago
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Trotzdem läuft die Welt in die andere Richtung. Produktdesigner konstruieren jede Reibung aus dem Leben, alles wird schneller, reibungsloser. KI kann einem mehr das Denken abnehmen, als das je möglich war.
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 1mo ago
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Weil beim Arbeiten nicht nur das Ergebnis zählt. Sondern auch die Mühe, die man sich dafür gibt. Das klingt nach protestantischer Arbeitsethik oder Einbildung. Ist es aber nicht. Der Effekt ist älter als der Mensch.
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 5mo ago

Die „Male Loneliness Epidemic" ist eine Erfindung.

Frauen fühlen sich laut Einsamkeitsbarometer der Bundesregierung seit 1992 konstant etwas häufiger einsam als Männer. Die EU Loneliness Survey zeigt das gleiche Bild.

Gilt das auch für junge Menschen? Ja. Auch bei unter 30-Jährigen findet die Bertelsmann-Stiftung 2024 keine signifikanten Unterschiede – teils waren junge Frauen sogar geringfügig einsamer.

Die „Male Loneliness Epidemic"? Lässt sich empirisch nicht belegen.

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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 5mo ago

Jedes vierte Kind in der vierten Klasse kann nicht richtig lesen. Das Erschreckende daran ist nicht mal mehr die Zahl – sondern dass sie kaum noch jemanden aufregt. Ich auch nicht, ehrlich gesagt. Das ist jetzt anders:

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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 2mo ago
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Sitze ich dagegen einfach nur so herum, wird mein Leben live kommentiert, von einer kritischen Sportreporterstimme. Sie sagt: Theresa macht gerade gar nichts. Warum gibt es sie überhaupt?
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 5mo ago

Die Regierung will das Hautkrebs-Screening aussetzen. Meine Kollegin gehört zur größten Risikogruppe – und sagt trotzdem: Das ist kein Problem.

Klingt verrückt? Als Gesundheitsreporterin hat Silke sehr fundiert recherchiert, warum. Und ich bin jetzt tatsächlich beruhigt. https://krautreporter.de/psyche-und-gesundheit/6361-die-regierung-will-das-hautkrebsscreening-aussetzen-gut-so?shared=25f0564d-3920-4ac6-a386-3ab57834e19b&utm_campaign=share-url&utm_medium=editorial&utm_source=typefully.com

krautreporter.de
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 5mo ago

Was mich an Social Media so fertig macht, ist nicht, dass es zu viele Krisen gibt. Sondern, dass immer viel zu viel gleichzeitig passiert, so dass man nie Zeit hat, etwas ordentlich zu Ende zu verarbeiten. THREAD.

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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 5mo ago
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Das wollen meine Kolleg:innen Lea Schönborn und Bent Freiwald herausfinden. Und zwar so richtig. Drei Monate lang (!) recherchieren sie ausschließlich dazu. Sie wollen Kitas und Grundschulen besuchen – solche, in denen Kinder gut Lesen lernen, und andere, bei denen es nicht klappt, die am Limit arbeiten. Sie werden mit Politiker:innen, Wissenschaftler:innen und Lehrkräften sprechen.
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 5mo ago
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Es gibt also nicht einen allgemeinen Hirn- Höhepunkt in Leben, sondern verschiedene. Das passt gut zu dem, worauf es bei solchen Missionen wie Artemis II ankommt: Nicht maximale Geschwindigkeit, sondern verlässliches Urteilsvermögen unter Druck.
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 5mo ago
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Aber andere Fähigkeiten folgen einem anderen Verlauf. Zum Beispiel bei mentaler Flexibilität im Alltag. Da zählen Fragen wie: Wie gut komme ich mit Veränderungen zurecht? Wie leicht kann ich meine Perspektive anpassen? Eine Studie von 2024 zeigt hier eine U-Kurve.
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 5mo ago
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Klassische Tests, die Gehirnleistung messen wollen, testen oft Geschwindigkeit oder Reaktionszeit. Diese erreichen ihren Höhepunkt in jüngeren Jahren.
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 6mo ago

Ich gehöre zu den Menschen, die Grübeln für Tiefe halten. Die denken, dass es immer gut ist, intensiv über Probleme nachzudenken. Ablenkung habe ich als Schwäche gesehen, vielleicht sogar als Unehrlichkeit sich selbst gegenüber. Turns out: Damit lag ich richtig daneben 👇

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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 2mo ago
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Diese Stimme ist keine Erfindung von LinkedIn. Schon Hippokrates soll gesagt haben, dass Untätigkeit den Menschen zum Bösen zieht. Neu ist nur, wie gründlich wir das verinnerlicht haben.
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 5mo ago
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Wichtig auch: Mehr hilft nicht mehr. Wenn man den Nerv überstimuliert, können Herzrate und Blutdruck so stark abfallen, dass man ohnmächtig wird. Es gibt außerdem mindestens einen dokumentierten Fall, in dem Akupunktur am Hals ausreichte, um einen Herzstillstand auszulösen.
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 5mo ago
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Ob die Techniken, die auf Social Media kursieren, wie Atemübungen und kaltes Wasser, den Vagusnerv überhaupt direkt erreichen – das weiß die Wissenschaft noch nicht mit Sicherheit.
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 5mo ago
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Das Besondere: Diese Recherche soll am Ende kostenlos für alle zugänglich sein. Damit das geht, starten wir bei Krautreporter ein Crowdfunding. Du kannst das unterstützen. Ermögliche die Recherche von Lea und Bent hier: https://www.startnext.com/lesenlernen?utm_source=startnext&utm_medium=shorturl&utm_campaign=H3G
startnext.com
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 5mo ago
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Die höchsten Werte liegen in der Lebensmitte, etwa zwischen 45 und 50. Wichtig: Das basiert auf Selbstangaben, nicht auf Labormessungen. Aber es passt zu einem breiteren Befund: Einige kognitive „Peaks“ liegen später, als wir lange angenommen haben.
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 5mo ago
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Wir reden viel über das, was das Gehirn mit den Jahren verliert. Und zu wenig über das, was es gewinnt.
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 5mo ago
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Und es spricht einiges dafür, dass manche wichtigen kognitiven Fähigkeiten eher später besonders stark werden. Zum Beispiel: – Einordnen statt nur reagieren – Prioritäten setzen – Widersprüche aushalten – entscheiden, wann man an etwas festhält und wann man loslässt
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 5mo ago
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Spannend ist aber das hier: Etwa 80 Prozent der Vagusfasern laufen nicht vom Gehirn in den Körper – sondern umgekehrt, vom Körper ins Gehirn. Das heißt:
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 5mo ago
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Was mich überrascht hat: Da ist mehr – und weniger –, als Influencer versprechen. Und harmlos ist dieser Trend nicht. Klar ist: Der Vagusnerv ist nicht wie ein Schalter, den man an- und ausknipsen kann.
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 5mo ago
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Der Nerv sammelt ununterbrochen Daten über den Zustand der inneren Organe und schickt sie nach oben. Das Gehirn entscheidet dann, wie es sich fühlen soll.
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 5mo ago
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Eine Analyse von mehr als 50 Studien zeigt, dass Resilienz sogar die häufigste beobachtete Reaktion auf traumatische Ereignisse ist. Mehr als zwei Drittel der betrachteten Menschen reagierten auf extreme Belastungen langfristig psychisch stabil.
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 5mo ago
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Wie wäre es in der Zwischenzeit mit einer Push-Nachricht? Es ist nämlich gerade schon wieder etwas Schlimmes in der Welt passiert, das du *sofort* wissen musst.
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 5mo ago
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Das bedeutet nicht, dass Schmerz und Trauer nicht real sind. Die meisten Menschen in diesen Studien haben tatsächlich gelitten. Aber ihre Fähigkeit, im Alltag zurechtzukommen, wurde nicht dauerhaft unterbrochen.
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 5mo ago
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Dieses permanente Nebeneinander sorgt bei vielen von uns dafür, dass sie sich handlungsunfähig und überfordert fühlen. Gleichzeitig unterschätzen wir massiv, wie gut wir mit echten Krisen umgehen können.
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 5mo ago
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Mit Krisen klarzukommen – auch schweren – ist kein Superheldenmerkmal. Sondern der Normalfall. Hier weiterlesen (da verlinke ich auch die Belege): https://steady.page/de/verstand-verlieren/posts/cb28a0e3-aa94-48ef-9f6a-f1477335423d
steady.page
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 5mo ago
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Sorgenvolle Gedanken über existenzielle Bedrohungen aktivieren die Amygdala – die Gehirnregion, die auf Gefahr reagiert. Das stört, wie gut wir uns konzentrieren, Probleme lösen und Entscheidungen treffen.
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 5mo ago
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Aber hier ist etwas, das mir wirklich geholfen hat: Wir fühlen uns vielleicht überfordert und erschöpft von der Weltlage. Aber mit akuten Krisen können sehr viele Menschen sehr gut umgehen.
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 5mo ago
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Das klingt erstmal absurd. Aber Dutzende Studien zeigen genau das. Und ich finde es ziemlich beruhigend, zu verstehen, warum. Die Sache ist: Wenn wir ständig Krisennachrichten ausgesetzt sind, verändert das das Gehirn.
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 5mo ago
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Je öfter das passiert, desto schlechter arbeiten die Hirnregionen, die eigentlich gegen den Stress wirken könnten.
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 5mo ago
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Und hier findest du alle Fragen, die wir bisher beantwortet haben: https://krautreporter.de/gute-nachrichten/6234-all-you-can-ask#lesen
krautreporter.de
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 5mo ago
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Im Newsletter schreibe ich genauer darüber, wie sich diese Fähigkeiten im Laufe des Lebens verändern – und wie gut diese Ergebnisse tatsächlich belegt sind. https://steady.page/de/verstand-verlieren/posts/373b4559-4564-4e3e-916e-f6d42dec0d5b
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Theresa Bäuerlein @bojerlanski@norden.social
· 5mo ago
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@virbonus guter Hinweis!
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