Stefan Urbat
Pirat, Ex-Stadtrat Stuttgart (von Sommer 2014 bis Sommer 2024), Dipl.-Phys. (https://orcid.org/0000-0002-6414-4973), Mitglied Scientists for Future, Fan von allianz-mtv-stuttgart.de, geb. bei 320 ppm CO2; Betreiber einer Balkonsolaranlage und aktiver Beobachter der Klimafachliteratur und der Fusionsenergieforschung; Amateurastronom; physicist, special interests Earth System Analysis/Climate and fusion energy
@ralpho@hessen.social der Trick ist, dass die Fusionsleistung in Tokamaks mit der vierten Potenz der Magnetfeldstärke skaliert, d.h. doppeltes Magnetfeld -> 16 fache Fusionsleistung
@ralpho@hessen.social HTS = High Temperature Superconductors oder Deutsch Hochtemperatursupraleiter, ermöglichen (i.W. YBaCuO) wesentlich stärkere Magnetfelder als die bisherigen Niedertemperatursupraleiter (auf Niob-Basis) bei höheren, leichter erreichbaren Kühltemperaturen (doppeltes Magnetfeld, 20 statt 4 K)
@ralpho@hessen.social Lithium gibt es in großen Mengen, die Akkuhersteller wollen es nur möglichst billig haben - für Fusion irrelevant, da geht auch Gewinnung aus Meerwasser; Medizintechnik erzeugt auch einige Radioaktivität, was oft ausgeblendet wird
@ralpho@hessen.social das geht zweifellos von überholten Konzepten wie ITER aus, kleinere HTS Systeme werden nur einen Bruchteil davon erzeugen (weit weniger Materialmasse durch kompaktere Systeme)
@ralpho@hessen.social die bleiben nicht lange radioaktiv und die Mengen sind bei den HTS Magnetsystemen wesentlich kleiner als z.B. bei ITER