Die größte Freiheit, die ich kenne, besteht darin, meine Meinung einfach für mich zu behalten.
Oliverkochnet
Schreiber, Erzähler, Flanierer. #Stories in Anthologien und Blog. Lebe in #Karlsruhe. https://www.oliverkoch.net
Kennt ihr das? Ihr frickelt Ewigkeiten an einer Sache rum, die Ergebnisse sind so „hm“, und dann, auf einmal: Gibt es einen Knall und es ist so großartig geworden, dass ihr euch selbst küssen könntet? Dann wisst ihr, wie ich mich gerade fühle. Oder anders: Heureka!
Erstmals wieder Laufen gewesen in diesem Jahr. Wundervoll bei dem Wetter am Waldrand. Mit 6 Kilometer aus dem Stand bin ich auch zufrieden.
Ich überlege tatsächlich, noch einmal in „Der Astronaut“ zu gehen. Und erneut ins IMAX. Es ist einfach so ein wunderschöner Film.
90er-Jahre-Filme hatten meist eine schöne Farbigkeit, eine Wohltat gegenüber den zu Tode gefilterten Filmen ab den 2000ern. Ich seufze fast jedes Mal selig, wenn ich einen älteren Film sehe. Ich vermisse diese Farbigkeit. Geht es anderen auch so?
Ich werde das Gefühl nicht los, dass sie uns runterziehen: Die Denkweisen von Big Tech. Sie machen uns intellektuell unmündig. Sie machen uns emotional zu Kindern. Sie machen uns damit in Summe schlechter, als wir sind.
Bei meinem Morgenjournal schrieb ich heute das Wort „umsetzungshibbelig“ und habe mich in dieses Wort sofort verliebt. Es beschreiben sehr schön den Zustand, in dem ich heute Morgen war. Ich möchte mir dieses Wort merken. Kennt ihr dieses Gefühl?
Lars Klingbeil will sich nach den Wahlkatastrophen und Umfragedesastern seiner SPD „nicht wegducken“. Eine nette Umschreibung dafür, eine Partei ins Verderben zu reißen, weil man verbohrt an Macht und Stuhl klebt. Es ist so unwürdig.
„Der Astronaut“ ist an den Kinokassen ein echter Hit geworden. Da der Film auf jeder Ebene wirklich wunderbar ist, freut mich das richtig. Er hat sich den großen Erfolg voll verdient.
Ich schwebe gerade selig aus „Der Astronaut“ und bin hingerissen. Es freut mich aucb, dass er nah an der Romanvorlage ist. Menschlich, warmherzig, einfach schön. Und ein Film für die große Leinwand.
Erst kommt diese Woche der erste Trailer zu „Dune 3“ und versetzt mich in Begeisterung - und nun ist klar, dass ich morgen „Der Astronaut“ nicht nur im IMAX sehen werde, sondern auch auf der größten Kinoleinwand der Welt. So geht Kinoglück.
Ach wie schön: Das Wetter wird durchwachsen! Ideal, um mir am Wochenende einige Filme zu schauen.
„Good luck, have fun, don‘t die“ macht wirkliche Spaß.
Dinge einfach mal so stehen lassen. Befreiend.
Da ist sie: Die erste Blüte des Jahres. Der Hibiskus konnte sich nicht gedulden. Damit ist der Frühling nun schon da. Ist das nicht wundervoll?
Schon letztes Jahr war dieser Hibiskus ein Viel- und Dauerblüher. Ich freue mich auf jede Blüte, die er mir bringen wird.
So, die 4. Staffel „Bridgerton“ ist nun zu Ende geschaut. Erstaunlich, eigentlich ist das gar nicht mein Genre, aber ich liebe einfach alles daran. Ihr auch?
In letzter Zeit ist die Flut von Fake-Profilen auf Instagram wirklich lästig angestiegen, ich komme kaum noch mit dem Blockieren hinterher. Habt ihr das auch?
Nach längerer Zeit setze ich mich wiede mit der „Getting things done“-Methode von David Allen auseinander. Vor rund 25 Jahren haben mir einige Aspekte bis heute maßgeblich geholfen. Es schlief jedoch ein. Die Neuauflage des Buchs „Wie ich die Dinge geregelt kriege“ ist für mich daher hilfreich.
Heute habe ich bereits drei gute Dinge getan: Zeitung lesen - und zwar gedruckt -, Kirschblüten fotografieren - mit der Kamera, nicht mit dem Handy -, und drei Bücher bestellt - in meiner unabhängigen Buchhandlung, wo ich sie dann abholen werde.
Erst suche ich zuhause alles ab, um meine Lesebrille zu finden, um sie jetzt unterwegs dabei zu haben. Nachdem ich sie erfolgreich gefunden habe, vergaß ich nun ebenso erfolgreich, sie auch mitzunehmen. Typischer Fall von Tja.
Die Welt könnte etwas besser werden mir weniger Menschen mit Mikros und der Ansicht, dass die Welt nun auch noch ihre Meinung braucht.
Heute nach vielen Jahren wieder zwei Filme gesehen, die letztlich beide so brillant wie bitter sind: „Mystic River“ und „Der talentierte Mr. Ripley“. Jetzt bin ich aufgewühlt.
Als ich gestern erstmals seit dem Sommer wieder mit Joggen begann und aus dem Stand 6 Kilometer schaffte, war ich glücklich und stolz. Pain and gain. Es schmälert den heutigen enormen Muskelkater aber nur mäßig, wegen dem ich kaum einen richtigen Schritt machen kann. Gain and pain.
Ich staune über einen Trend im Freundes- und Bekanntenkreise: Samstags wollen sie Treffen immer früher legen, 18 Uhr oder früher. Für mich ein Unding, denn ich nutze den Samstag für vieles, zu dem ich sonst nicht komme. Ich lehne Treffen vor 19 Uhr mantraartig ab und komme komme notfalls nach.
„The Romantic“, das neue Album von Bruno Mars, gefällt mir auch beim zweiten Durchhören wirklich gut. Fast hätte ich es ignoriert, weil ich seine letzten Alben nicht mehr mochte. Neugierig zu bleiben, hat sich also gelohnt. Habt ihr es auch schon gehört?
Das Monopol-Magazin schickt uns in den 1. April mit dem Artikel darüber, dass die Documenta an den Tegernsee verlegt werde. Auch dass Söder und Ulf Poschardt Berater werden, stimmt zum Glück nicht. Und die Berlinale wird auch nicht an Netflix verkauft. Es ist ein Aprilscherz.
Okay, ich muss wohl nun wirklich damit leben, dass viele einfach nicht mehr Restaurant zu Restaurant sagen, sondern Food Spot. Uff.
Auf Instagram könnt ihr meinen neuesten #Buchtipp lesen: https://www.instagram.com/p/DWRxkLdjaKo/?igsh=NnpwenNudW1ueXow
Morgens kein Internet und auf gar keinen Fall Social Media, kein Tablet, kein Smartphone bis ich am Schreibtisch sitze: Das ist für mich wesentlich. Ich möchte mich erst einmal sammeln und mich nicht fremdvereinnahmen lassen. Wer macht das auch?
Lang lag ein Roman auf meinem hohen Stapel noch zu lesender Bücher. Umso schneller lege ich ihn nun wieder weg. Sprache, Schreibstil & mangelnde Atmosphäre stellen sich bei jeder Seite quer. Schluss damit ohne Reue. Dafür ist das Leben zu kurz. Ich stelle es in den offenen Bücherschrank für andere.