KeineWunder
Notizen & erste Thesen | Journalist, Finanz und Wirtschaft, Zurich prev: FT Deutschland & WirtschaftsBlatt, Vienna
RE: @KeineWunder@mastodon.social
Dass die deutsche Standortdebatte einfache VWL ausblendet, ist ja bekannt. Mittlerweile blendet sie aber selbst einfache BWL aus (keine Ahnung, woran Ordos sonst so glauben...🤣):
Die Unternehmen erhöhten 2021/22 ihre Verkaufspreise, damit sie weniger Kostenprobleme mehr haben.
Wie in Deutschland Krisenursachen und -symptome ständig durcheinandergewürfelt werden... (auf WeitwinkelSubjektiv...)
Entgegen einem verbreiteten Vorurteil sind die Arbeitskosten mit Sicherheit kein Grund für die Krise seit 2022... https://www.weitwinkelsubjektiv.com/2026/04/15/wie-in-deutschland-krisenursachen-und-symptome-staendig-durcheinandergewuerfelt-werden/
RE: @KeineWunder@mastodon.social
Das IW hat seine Studie noch immer nicht veröffentlicht. Nun sieht sie wohl etwas alt aus, wenn das Institut 77% der Jobverluste in der deutschen Industrie auf China zurückführen will... #Europaschock
Neue Kiel-Studie zeigt, dass ein Drittel des Rückgangs des deutschen Marktanteils sich direkt auf Chinas Expansion zurückführen lässt...
https://www.kielinstitut.de/publications/competing-with-china-in-third-markets-19891/
RE: @KeineWunder@mastodon.social
Es ist natürlich auch Unsinn, wenn die «Ordos» sagen, in Deutschland wachse nur noch die Staatswirtschaft. Weshalb die Dienstleister weniger unter strukturellen Problemen leiden, wissen sie dummerweise auch nicht... #Standortdebatte
Deutschland übertrifft Anfang 2026 die Eurozone, die zwar nicht schlecht dasteht, aber auch nicht berauschend ist: Ohne Irland lag das Plus im Währungsraum auf das Jahr hochgerechnet bei 0,95%; in Deutschland bei 1,34%...
Die Prognosen des Ifo (0,0%), BuBa (0,0%), IfW Kiel (–0,1%), IMK (–0,2%) sehen im zweiten Quartal einen Tiefpunkt, nachdem es besser wird. Der Ifo-Echtzeitschätzer steht aber immer noch bei 0,3% und signalisiert erst im Sommer eine schrumpfende Wirtschaftsleistung...
RE: @KeineWunder@mastodon.social
#Europaschock: Der grösste Kaufkraftverlust seit dem Zweiten Weltkrieg, zusammen mit wirtschaftspolitischen Fehlentscheidungen, bremst bis heute die Nachfrage, was die deutsche und die chinesische Industrie gleichermassen trifft...
Unverbindlicher Zinsausblick des EZB-Rats...
Die Ökonomen der EZB und der nationalen Notenbanken (Eurosystem) gehen nun bis 2027 von drei Zinserhöhungen aus, als Reaktion auf den durch den Nahostkrieg ausgelösten Energiepreisschock. Die erste gibt es im Juni von 2 auf 2,25%...
