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Admina_J

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Seit September 2023 auf Facebook bei AFP Deutschland zugange, positioniere ich mich klar und deutlich gegen Faschos und deren Steigbügelhalter. Hier gilt Platzverweis für Nazischeiß :)

#fckafd #antifa #neuhier

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Thüringen
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Admina_J @Admina_J@lsbt.me
· 7mo ago
Heute wäre Martin Perscheid 60 Jahre alt geworden.
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Admina_J @Admina_J@lsbt.me
· 5mo ago

Wir Deutschen machen wieder zu oft und zu lange blau.
Man diskutiert. Über Karenztage. Über Lohnfortzahlung.
Arschamöben und Sesselfurzer, die keinen einzigen Tag lang wirklich körperlich gearbeitet haben. Die wohl größtenteils privat versichert sind.

Könnte ein bisschen nach hinten losgehen.
Stichwort Pflegeberufe.

Pflegerin Anna fühlt sich eigentlich nicht ganz wohl. Bauchkrämpfe, Übelkeit. Da sie jedoch alleinerziehend ist, ist sie auf jeden Cent angewiesen, vor allem jetzt, wo alles teurer wird.
Sie würde sich zwar lieber auf die Couch legen, aber das kann sie sich nicht leisten. Also geht sie arbeiten.

Sie steckt ihre Kollegen an. Das Magen-Darm-Virus überträgt sich auch weiter auf die Patienten, die sowieso bereits geschwächt sind.
Das Ergebnis? Kollateralschaden.

Aber auch in der Wirtschaft ist es nicht ohne. Überall, wo Menschen eng zusammenarbeiten, sind solche Überlegungen gefährlich. Nicht nur die Ansteckungsgefahr, auch verschleppte Erkrankungen können sehr gefährlich werden. Bei mir wurde eine simple Bronchitis zur doppelseitigen Nierenbeckenentzündung. Mein ehemaliger Chef, der sich immer mit Grippostad gedopt und weitergearbeitet hat, kam mit Hinterwandinfarkt ins Krankenhaus.

Auch die 70% Krankengeld sind spürbar. Vor Jahren hatte ich eine Rotatorenmanschettenruptur. Nach der OP war ich krank geschrieben. Ich habe dann viel zeitiger als geplant wieder angefangen zu arbeiten und erhielt prompt einen Anruf von der Krankenkasse. "Frau J, wieso arbeiten Sie schon wieder? Das sollten Sie doch noch nicht!" Ich habe dann der Dame freundlich erklärt, dass ich es mir nicht leisten kann, noch länger Krankengeld zu erhalten. Da war sie sehr schnell sehr still.

Ich habe "nur" einen Bürojob. Meine Kolleginnen haben damals gut auf mich aufgepasst. Aber was, wenn es nicht so ist? Was, wenn man noch lange nicht soweit ist?

Die Armen haben keine Lobby. Die Kranken haben keine Lobby. Die Migranten haben keine Lobby.

Die Reichen schon.
Finde den Fehler.

#TaxTheRich
#cduunwählbar
#merzkannesnicht
#pruef
#fckafd

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Admina_J @Admina_J@lsbt.me
· 6mo ago

"Neben der Verteilung des Wohlstandes hätten Finnen eine hohe Lebenserwartung und einen guten Zugang zur öffentlichen Gesundheitsversorgung, so De Neve. Und: ein starkes soziales Netz. »Sie vertrauen einander und dem Staat. Genau diese Dinge unterscheiden Finnland etwa von Deutschland."

So heißt es im Weltglücksbericht.
Ein Satzbestandteil fällt sofort ins Auge. "... und dem Staat. Genau diese Dinge unterscheiden Finnland etwa von Deutschland." Stimmt.

Dem Staat vertrauen.
Einem Staat, dessen Regierung von Lobbyismus und Korruption zerfressen ist? In dem hochrangige Politiker tun und lassen können, was sie wollen - ohne Konsequenzen befürchten zu müssen?

Dem Staat vertrauen.
Einem Staat, dessen Bundeskanzler Menschen beleidigt, die auf die Straße gehen, um gegen den Rechtsruck zu protestieren? Der Bauern mit Treckern ernster nimmt als junge Menschen, die für mehr Klimaschutz eintreten wollen?

Dem Staat vertrauen.
Einem Staat, der nach oben buckelt und nach unten tritt? Bei dem ich mir nicht sicher sein kann, dass ich auch weiterhin ein soziales Netz habe, das mich im Notfall auffängt? Einem Staat, dessen Menschlichkeit nur für Deutsche gilt?

Dem Staat vertrauen.
Mit einer Wirtschaftsministerin, die inkompetenter nicht sein könnte und der die Zukunft egal ist? Mit einem Bundeskanzler, der die Menschen in diesem Land als faul beschimpft und der die sozialen Errungenschaften am liebsten sofort komplett aufheben möchte?

Dem Staat vertrauen.
Einem Staat, der zulässt, dass sich ein Ministerpräsident als Foodblogger betätigt und damit Steuergelder verschwendet? Einem Staat, der kein Problem damit hat, dass der CDU-Vorsitzende Steuergelder in Milliardenhöhe verschwendet hat?

Dem Staat vertrauen.
Einem Staat, der es nicht auf die Reihe bringt, die AfD endlich zu verbieten? Einem Staat, der lieber gegen die Antifa hetzt und angebliche gefährliche Linksradikale, und der NGOs abschaffen will?

Dem Staat vertrauen.
Einem Staat, dessen Politik vor allem aus Arschkriecherei bei den Konzernen besteht, oder aus Hetze gegen die Grünen, die versucht haben, das Ruder herumzureißen? Einem Staat, dem die Wirtschaft wichtiger ist als alles andere, die Reichen müssen noch reicher, die Armen noch ärmer werden?

Dem Staat vertrauen.
Ja, das wäre schön. Würde ich gern tun, wenn ich denn wüsste, dass dieser Staat alles tut, damit es mir gut geht. Mir, und allen anderen hier. Egal, welche Hautfarbe, egal, welcher Herkunft.

Admina J

#pruef
#AfDVerbotjetzt
#merzkannesnicht
#cduunwählbar
#fckafd

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Admina_J @Admina_J@lsbt.me
· 7mo ago

Hallo und herzlich willkommen hier auf meinem Mastodon-Profil.

Ich möchte mir hier ein zweites Standbein schaffen und mich so nach und nach von Meta zurückziehen. Bitte habt Geduld mit mir, ich muss das hier erst einmal lernen - und ich bin ja nicht mehr die Allerjüngste 😅

Wer mich von Facebook her kennt, weiß, dass ich mich klar gegen die AfD und alle, die ich als Feinde unserer Demokratie sehe, positioniere. Das betrifft wohl die meisten Beiträge von mir. Allerdings wird es auch unpolitischen Content geben, persönliche Geschichten und auch Lustiges.

Wie auch immer, ich freu mich!

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Admina_J @Admina_J@lsbt.me
· 4mo ago
Sie sind mitten unter uns. Wir kennen sie, sind mit ihnen befreundet oder sogar verwandt: Homo-, Bi-, Inter-, Trans- und Asexuelle. Menschen, die auf den ersten Blick aus der Norm zu fallen scheinen. Es gibt sie schon immer. Vermutlich wussten sie vor 1000 Jahren noch nicht, warum sie anders denken, aber es gab sie. Auch heute noch werden in 66 Staaten Menschen strafrechtlich verfolgt, weil sie LGBTQ+ angehören. Sie werden unterdrückt, es wird ihnen Schutz vor Anfeindungen und Gewalt verweigert. Doch auch hier in Deutschland sinkt die Akzeptanz, vor allem bei Rechts-Konservativen. CSD-Paraden werden überfallen, oft auch vorsorglich abgesagt, schwule Männer werden über Dating-Apps in Fallen gelockt und zusammengeschlagen. Transpersonen werden verhöhnt und entrechtet. Diese Menschen können nichts dafür, dass sie sind, wie sie sind! Sie haben bei der Geburt kein Kreuzchen gesetzt, dass sie gern homosexuell oder transgeschlechtlich sein möchten. Sie haben es sich nicht ausgesucht. Viele sind verzweifelt, verstümmeln sich selbst oder begehen Suizid. Viele wagen nicht, über ihre Präferenzen und Partner*innen zu sprechen, in der Familie, im Kollegen- und Freundeskreis, aus Angst vor Ausgrenzung. In den Kommentarspalten der (a)sozialen Medien ist der Hass besonders groß. Ein "Vater" schrieb mir einmal, ihm sei es lieber, sein Kind sei unglücklich als schwul. Häufigstes Argument ist, dass sie sich aufdrängen würden, sich wichtig machen und in den Mittelpunkt stellen. Man habe nichts gegen sie, aber sie sollen doch gefälligst ihr „kleines schmutziges Geheimnis“ zuhause hinter verschlossenen Türen ausleben. Ah ja. So, wie wir Heten das auch tun. Hand in Hand mit dem Partner oder der Partnerin durch die Stadt laufen. Auf der Parkbank knutschen. Verliebte Blicke, zärtliche Berührungen. Gemeinsamer Urlaub. Das alles möchten diese Menschen auch. Sie möchten Familien gründen, ohne dafür beleidigt zu werden. Einfach so. Ist das nicht der Hammer? Einfach normal leben - ohne Angst zu haben? Für trans Personen ist es noch komplizierter. Die Verurteilung ist knallhart. Durch das Selbstbestimmungsgesetz, welches am 1. November 2024 in Kraft trat, sollte trans Menschen das Leben erleichtert werden. Leider gibt es Arschlöcher, die der Meinung sind, den Rechtsstaat vorführen zu müssen. Warum kann man anderen Menschen nicht zugestehen, leben zu können, wie sie selbst möchten? Warum dürfen diese Menschen nicht sichtbar sein, nicht dazugehören? Heute ist der 17. Mai, der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT*). Heute erinnern Menschen auf der ganzen Welt mit vielfältigen Aktionen an den 17.05.1990, den Tag, an dem Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel ICD-10 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gestrichen wurde. Seitdem gilt sie offiziell nicht mehr als Krankheit. Wenn ich mir jedoch die Entwicklung so anschaue, habe ich mehr und mehr das Gefühl, wir driften wieder zurück in die Zeit, in der Homosexualität strafbar war. Und auch, wenn die Parteivorsitzende der AfD lesbisch ist, wird doch vor allem aus der Partei heraus und von ihren Anhängern gegen LGBTQ+ gehetzt. Wir dürfen das nicht zulassen. Halten wir dagegen, in Wort und Tat. Nicht nur heute, am IDAHOBIT, sondern jeden Tag. #IDAHOBIT #Selbstbestimmungsgesetz #AfDVerbotjetzt #lgbtq #trans
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Admina_J @Admina_J@lsbt.me
· 7mo ago
Die Sache mit dem Klarnamen. Tja nun. Ist ein zweischneidiges Schwert für mich. Auf der einen Seite würde ich es befürworten. Es würde Fake-Accounts und Bots massiv einschränken. Auf der anderen Seite bin ich selbst. Bekannt unter dem Namen Admina J, den ich mir vor etwa zweieinhalb Jahren, als ich für AFP Deutschland zu schreiben anfing, zugelegt habe. Admina J ist anders als ich. Lauter. Kritischer. Mutiger. Frecher. Anfangs nur ein Pseudonym, ist sie mein Alter Ego geworden. Privat bin ich eher still, zurückhaltend, während sie … nun, ihr wisst schon. Sie stürzt sich in Haifischbecken, kommentiert unter braunblauem Gewäsch, nennt die ekligsten Schmierlappen liebevoll „Schnuffilein“ und zieht sie damit dorthin, wo sie hingehören – ins Lächerliche. Sie ist wortgewandt und zeigt klare Kante. Und sie bekommt Hass ab. Nicht zu knapp. Doch dieser Hass prallt ab, denn Admina J ist gemeint. Nicht ich. Sie schützt mich und die Menschen, die mir wichtig sind. Wenn jedoch die AfD-Sekte verboten ist und die Menschen wieder vernünftig geworden sind, der orangene Clown aus dem Weißen Haus verschwunden ist – dann könnte ich vielleicht… Aber ich muss euch warnen. Ich bin verdammt langweilig.
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Admina_J @Admina_J@lsbt.me
· 7mo ago

Wir haben 2026.
Seit Jahren tobt der Krieg in der Ukraine. Putin würde gern sein Großreich Russland Richtung Westen vergrößern.
Auf der anderen Seite tobt das Trumpelstilzchen und würde gern Europa für sich beanspruchen.
In Deutschland tobt die AfD. Sie versucht, das alte Programm von 1933 wieder neu zu starten. Viel zu viele fallen auf die Parolen rein, genauso wie damals.
Pikant an der Geschichte ist, dass die AfD von beiden Seiten Unterstützung bekommt und nach beiden Seiten Informationen liefert. Offen. Interessiert von den Wählern nur keinen.
Und die Regierung? Zuckt die Achseln und beschimpft diejenigen, die das System am Laufen halten, als faul, nebenbei benennt sie uns Antifaschisten als Staatsfeinde.
Die Kacke ist am Dampfen. Die Welt driftet nach rechts, die Installation „Faschismus“ läuft und ist fast abgeschlossen. Auch wenn bei uns keine Bomben fallen, noch nicht – es herrscht Krieg.
Ich habe darauf keinen Bock. Ich würde mich lieber unvoreingenommen auf den Frühling freuen, auf den Urlaub mit meinem Freund in zwei Wochen. Viel lieber würde ich mir auf Facebook Videos von frechen Katzen anschauen, oder Rezepte für Käsekuchen.
Ich gebe zu, ich wäre gerne unpolitisch. Würde mich nur um mich selbst, meine Familie und Freunde und den Kater kümmern. Doch der Zug ist abgefahren. Nichts ist mehr unpolitisch. Selbst wenn du einen Waldspaziergang machst und das Baumsterben siehst. Wenn du einkaufen gehst und die Preise siehst. Wenn du arbeiten gehst und auf deine Gehaltsabrechnung schaust. Wenn du im Garten Unkraut jätest und darüber nachdenkst, wann es eigentlich zum letzten Mal geregnet hat.
Wenn du dich einfach nur umschaust.
Alles ist politisch. Und es ist deine verdammte Pflicht, dich zu positionieren. Du kannst nicht mehr sagen, dass es dich nichts angeht, dass du davon nichts wissen willst. Was heute entschieden wird, kann dich morgen betreffen. Oder deine Arbeit. Deine Familie. Deinen besten Freund.
Die Ausländer, die abgeschoben werden, betreffen dich nicht?
Oh, doch! Da ist dein Arzt dabei. Der, der immer ein offenes Ohr für dich hatte.
Ach ja, und dein Lieblingskurierfahrer, der sich immer nach deiner Katze erkundigt.
Die Reinigungsfrau aus der Firma.
Ali von nebenan, mit dem du gern ein Bierchen trinkst.
Wirst du sie vermissen?
Völlig richtig, was Trump in Amerika macht? Nun, du hast sowieso nicht vor, dorthin zu fliegen.
Aber dein Sohn, der provokante Bilder auf dem Handy hat und festgenommen wird.
Du findest Regenbögen doof und diese Anbiederung an queere Minderheiten überflüssig? Alle psychisch krank, sagst du?
Bis dir deine Tochter erzählt, dass sie eine Frau liebt.
ALLES ist politisch. Nicht nur das Kreuz auf dem Wahlzettel ist wichtig, sondern auch deine Haltung.
In der Straßenbahn wird ein Schwarzer rassistisch beleidigt? Es könnte Ali sein.
Du liest von einem schwulen Pärchen, das angegriffen wurde? Es könnte deine Tochter sein.
Es ist jetzt schon schlimm, aber wenn eine AfD an die Macht kommt, wird es noch viel schlimmer.
Wir müssen begreifen, dass es auf jeden einzelnen von uns ankommt. Nur so können wir unsere Demokratie retten.
Wir haben 2026. Wir können es uns nicht mehr leisten, unpolitisch zu sein.

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Admina_J @Admina_J@lsbt.me
· 6mo ago

Meine Jungs waren 11 und 9 Jahre alt, als das Album "Auswärtsspiel" von den Toten Hosen rauskam. Sie hatten "Steh auf, wenn du am Boden bist" gehört und beknieten uns, dass wir dieses Album kaufen sollten. Meine Antwort, "die Toten Hosen kommen mir nicht ins Haus", hab ich sofort revidiert, als ich "Nur zu Besuch" gehört habe.
Seitdem bin ich Hosen-Fan. Auch, weil die Hosen klar gegen Nazis stehen.
Wie ist das bei euch? Würdet ihr eine Band supporten, die sich eher rechts positionieren, weil ihr halt die Musik "immer schon gemocht habt"?

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Admina_J @Admina_J@lsbt.me
· 6mo ago
Gerade unter einem Beitrag über Gewalt an Frauen sehr lange mit einem Bernd diskutiert. Bernd steigt in die Kommentare ein, indem er der Posterstellerin vorwirft, sich nur wichtigmachen zu wollen. Im Verlauf des Threads wird deutlich, dass er nichts begreift. Nachdem er von mehreren Seiten ordentlich Gegenwind bekommt, fängt er an, um sich zu beißen, fühlt sich missverstanden, behauptet, er sei ja einer von den Guten. Natürlich bringt er auch den Spruch, dass Frauen selbst schuld sind, schließlich hätten sie die Söhne erzogen. Keines unserer Argumente zündet irgendwo. Es sind Männer wie Bernd, die ich für die Gefährlicheren halte. Bei offener Misogynie weiß ich, woran ich bin und kann diese Männer meiden. Doch Bernd stellt sich ja selbst als den Guten dar, als einer, dem Respekt gegenüber Frauen wichtig ist. Er hat eine Frau, die er angeblich auf Augenhöhe behandelt und einen Sohn, der „in Ordnung“ sei. Ich vermute mal ganz stark, dass Bernd gar nicht bemerkt, wie misogyn er sich verhält. Doch anstatt die Klappe zu halten und mal darüber nachzudenken, stellt er sich quer. Not all men und so. Und er schon mal gar nicht. Natürlich sind es nicht ALLE Männer. Das behauptet kein Mensch. Aber es sind immer Männer, die Frauen gegenüber gewalttätig werden. Auf vielen Ebenen übrigens, es muss nicht zwangsläufig die vollzogene körperliche Vergewaltigung sein. Und zum hundertsten Mal: JA, es gibt auch Gewalt von Frauen gegen Männer. Ebenfalls schlimm, aber hier nicht das Thema. Misogynie beginnt im Kopf. Mit solchen Äußerungen wie „nimm dich nicht so wichtig“ wird frau abgesprochen, selbst zu wissen, wie sie sich fühlt. Ihre Erlebnisse, ihre Schlussfolgerungen daraus – alles irrelevant. Könnte man fast als mansplaining deuten. Mann weiß besser als frau, wie die Welt funktioniert. Nein, lieber Bernd. Ich gehe fest davon aus, dass du deine Frau nicht auf Augenhöhe und respektvoll behandelst. Vielleicht redest du mal mit ihr, oder mit deiner Tochter, Schwester oder, wenn du sie noch hast, deiner Mutter. Vielleicht stutzen sie dich dann auf ein erträgliches Maß herunter, indem sie dir knallhart sagen, was du bist: Ein erbärmliches Stück Scheiße. Vielleicht mit ein bisschen Parfüm eingesprüht, aber wenn man genauer hinschaut, stinkst du trotzdem. Unterschwellig, aber durch das Parfüm noch ekliger. Ist es wirklich zu viel verlangt, dass ihr Männer uns Frauen so behandelt, wie ihr euch wünscht, dass man eure Mutter, Schwester oder Tochter behandelt? Als Mensch, nicht als Objekt? Wenn ihr nicht wollt, dass jemand eurer Tochter in den Schritt fasst oder „geile Ti**en“ hinterherruft, warum ist es dann bei anderen Frauen in Ordnung? Sie sind ebenfalls jemandes Schwester, Tochter oder Mutter. Würdest du, lieber Bernd, deiner Mutter ins Gesicht sagen, dass sie sich gefälligst nicht so wichtig nehmen soll? Es ist höchste Zeit, dass wir Frauen wieder auf die Barrikaden gehen. Könnte bitter für dich werden, Bernd, wenn du es vielleicht doch begreifst. Allerdings glaube ich nicht wirklich daran. Admina J
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Admina_J @Admina_J@lsbt.me
· 7mo ago

Viel Spaß, wer heute Karneval feiert 🥳

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Admina_J @Admina_J@lsbt.me
· 7mo ago
Was mir Hoffnung macht: Die Vielfalt in unserem Land. Kunst. Die Linke im Bundestag. Das Zusammen-Laut-Sein. Die weitere Prüfung des AfD-Verbotes. Die Möglichkeit, mir immer eine eigene Meinung bilden zu können. Liebe. Menschen, die jeden Tag aufklären und unermüdlich für die Demokratie kämpfen. Ihr.
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Admina_J @Admina_J@lsbt.me
· 7mo ago

Sechs Jahre später.

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Admina_J @Admina_J@lsbt.me
· 7mo ago
Replying to on lsbt.me
@christin@lsbt.me Danke dir! 😘
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Admina_J @Admina_J@lsbt.me
· 7mo ago
Replying to on mastodon.social
@DianasUschi@mastodon.social ist ok. Kaffee reicht auch
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